Montag, 15. Juni 2015

Miranda Beverly-Whittemore: Bittersweet

Hallo Leseratten,
heute habe ich mal zu einem relativ neuen Buch gegriffen. Und zwar "Bittersweet" von Miranda Beverly-Whittemore. Das Buch ist im Insel-Taschenbuch-Verlag erschienen, hat 413 Seiten und kostet in 14,99€. Zum Cover kann ich schon mal sagen, dass es mich indirekt angesprochen hat. Einerseits sieht man darauf einen See und ein Haus, andererseits hat man aber auch eine mysteriöse, trübe Stimmung. Und so war ich gespannt, worum es in diesem Buch geht. Ich kann aber schon mal vorab sagen, dass ich finde, dass dieses Cover wirklich, wirklich gut zu der Geschichte passt. In dem Buch geht es nämlich um Mabel, die, seitdem sie am College ist, mit Ev Winslow zusammenwohnt. Die beiden sind das komplette Gegenteil voneinander. Ev ist schön, reich und weiß mit ihren Reizen zu spielen und die Menschen um ihre Finger zu wickeln, während Mabel unscheinbar, ein bisschen dicklich und eher uninteressant wirkt. Jedoch wird Mabel von Evs Familie eingeladen, den Sommer mit ihnen zu verbringen. Und zwar in Bittersweet einer der Ferienhäuser der Winslows am See Winloch. Doch während dieser Zeit geschehen immer wieder seltsame Dinge und Mabel kommt langsam dem Geheimnis dieser Familie auf die Schliche. Ich muss gleich mal meinen ersten Leseeindruck schildern. Denn der war relativ holprig. Für mich war der Schreibstil kaum flüssig, sondern vielmehr abgehackt und ich bin immer wieder über Worte gestolpert, was mich im Lesefluss behindert hat. Gleichzeitig fand ich den Auftakt dieser Geschichte auch nicht wirklich spannend. Der Anfang zog sich einfach wie Kaugummi für mich. Und zu allem Übel konnte ich auch Mabel nicht wirklich leiden. Für mich erschien sie seltsam, aber gleichzeitig auch ein wenig naiv. Als die Handlung in Bittersweet begann, wurde es aber ein wenig spannender. Ich konnte sogar mitfiebern und wollte unbedingt wissen, wie das Ganze weitergeht. Und dann kam es zum Höhepunkt. Und ab da war ich mir sicher, dass dieses Buch nichts für mich ist. Denn die Auflösung der Geheimnisse war für mich undurchsichtig und verwirrend. Am Schluss waren einfach zu viele Geheimnisse aufgedeckt, beziehungsweise entdeckt. Und so kam ich beim Showdown gar nicht richtig mit, was auch daran lag, dass ich keinen der Charaktere wirklich mochte. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch für mich auf jeden Fall kein Erfolg war. Denn Logik habe ich leider nicht so viel gefunden. Für mich wäre es schöner gewesen, hätte es zwei Geheimnisse weniger gegeben und dafür wären die Geheimnisse besser ausgearbeitet gewesen. Deshalb kann ich dem Buch auch leider nur 3 von 5 Punkten geben. Denn die Idee dahinter hat mir gefallen.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen.

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