Dienstag, 30. Juni 2015

Jenny Downham- Bevor ich sterbe

Hallo Leseratten,
bei mir musste es mal wieder ein tiefgründigeres Buch sein. Und da "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham auch schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste steht, habe ich es mir diesmal aus der Bücherei mitgenommen. Das Buch hatte rund 320 Seiten, ist im Goldmann-Verlag erschienen und kostet als Taschenbuch 8,95€. Das ist ein relativ guter Preis, wie ich finde. Ich muss aber zugeben, dass ich die ursprüngliche im cbt-Verlag erschienenen Version hatte. Diese Auflage ist aber anscheinend nicht mehr erhältlich. Die Schriftart, der im Goldmann-Verlag erschienenen Version, finde ich aber deutlich schöner. Eigentlich geht es aber nicht um das Aussehen des Buches. Deshalb komme ich lieber schnell mal zum Inhalt. In dem Buch geht es um Tessa. Tessa leidet an Leukämie, und weiß das sie nicht mehr lange zu leben hat. Aus diesem Grund schreibt sie sich eine Liste, auf der all die Dinge stehen, die sie noch vor ihrem Tod erleben möchte. Darunter zählen zum Beispiel Drogen nehmen, Sex haben, oder auch einfach nur etwasVerbotenes tun. Diese Sachen könnten leicht erledigt sein, wenn sie nicht mit der Zeit ihren Nachbarn Adam besser kennenlernt und sich in ihn verliebt. Und so ist Tessa hin und hergerissen. Denn eines ist ihr klar. Sie wird Adam alleine zurücklassen. Was Tessa dann in dieser Zeit bis zu ihrem Tod noch so erlebt, müsst ihr aber selbst herausfinden. Ich kann sagen, dass mir das Buch ganz gut gefallen hat. Ich muss aber gleich sagen, dass dieses Buch nicht ganz bei mir ankam. Irgendetwas hat mich gestört. Die meiste Zeit kam ich nicht nah genug an Tessa heran. Ich fand, dass sie sich manchmal sehr naiv und sogar dumm verhalten hat. Zwar mag das an ihrer Krankheit liegen, aber mir wurde sie dadurch einfach nicht sympathisch. Auch ihre Erlebnisse fand ich nicht wirklich spannend. dennoch konnte mich ihre Geschichte aber auch in einer gewissen Weise bewegen. Denn an anderen Stellen bekam Tessa wirklich tiefgründige Gedanken. Und ich konnte wirklich mit allen Beteiligten mitfühlen. Gegen Ende hin konnte mich das Buch zwar packen, aber am Anfang fand ich, dass es sich einfach viel zu lange zog. Vor allem dadurch, dass jede kleine und für mich relativ unwichtige Einzelheit erzählt wurde. auch der Schreibstil konnte mich leider nicht begeistern. Ich fand ihn normal und manchmal auch ins langweilige gehend. Abschließend konnte mich das Buch einfach nicht vom Hocker reißen. Ich muss aber sagen, dass ich die Idee dahinter mochte und dem Buch der Thematik wegen auch nicht übel mitspielen will. Deshalb 3-4 von 5 Punkten. Ich kann es aber dennoch weiterempfehlen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen.

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