Montag, 22. Juni 2015

Jane Nickerson- So wie Kupfer und Gold

Hallo Leseratten,
diesmal habe ich wieder eine Märchenadaption gelesen, aber nicht wie ihr bestimmt denkt "Wie Sterne so golden". Nein das lese ich vielleicht schon im Juli. Ich habe von Jane Nickerson "So wie Kupfer und Gold" gelesen. Das Buch hatte ich aus der Bücherei. Es hat rund 448 Seiten, ist im cbt-Verlag erschienen und kostet in der gebundenenAusgabe 16,99€. Warum ich mir das Buch ausgeliehen habe? Das war einfach. Erstens habe ich noch nie etwas von diesem Buch gehört, und zweitens: Dieses Cover. Oh mein Gott. Ich finde es richtig, richtig schön. Also wie eigentlich immer bei mir ein Cover-Kauf, beziehungsweise ein Cover-Read. Jetzt will ich euch aber vom Inhalt erzählen. In dem Buch geht es Sophia, die nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Vormund und Patenonkel Monsieur de Cressac kommt. Zunächst ist alles wunderbar. Sie lebt in Reichtum und bekommt jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Doch bald verändert sich ihr Patenonkel und wird immer Besitz ergreifender. Und schließlich findet Sophia auch heraus, dass alle vier ehemaligen Ehefrauen ihres Patenonkels auf ungewöhnliche Weise starben. Und so wird es auch für Sophia gefährlich. Was sonst noch passiert und ob Sophia es schafft ihrem Patenonkel zu entkommen, müsst ihr aber schon selbst lesen. Ich muss sagen, dass mir das Setting wirklich gut gefallen hat. Die Atmosphäre war schön. Und auch die Zeit in der das Ganze spielte hat mir gefallen. Das Buch spielt nämlich im 19. Jahrhundert in den Südstaaten. Leider wurde schon in der Widmung klar, um welches Märchen es sich handelt. Aus dem Grund möchte ich es euch auch gleich sagen. Es handelt sich um Blaubart. Blaubart ist meiner Meinung nach ein wirklich besonderes Märchen. Und wie ihr vielleicht wisst, kommt dieses auch in Cornelia Funkes "Reckles"-Reihe vor. Zum Buch kann ich weiter sagen, dass ich ein bisschen seltsam fand, dass immer zwischen Sophie und Sophia abegewechselt wurde. Wie heißt denn nun die Protagonistin. Ich war verwirrt. Auch der Schreibstil war für meinen Geschmack ein bisschen zu leicht. Das konnte Sophia aber durch ihre Einstellung wett machen. Zwar ließ sie sich auch von ihrem Patenonkel einlullen, aber im Endeffekt versuchte sie doch nach ihrem eigenen Willen zu handeln. Das Ende fand ich spannend und Energie geladen. Ich konnte also richtig mitfiebern. Aus dem Grund gibt es dann auch 4 von 5 Punkten von mir. Ich empfehle das Buch jedem der Märchen und Märchenadaptionen mag.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen.

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