Dienstag, 6. Januar 2015

Eva Stachniak- Der Winterpalast

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Hallo Leseratten, 
da ich jetzt noch Ferien hatte, habe ich mich gleich noch auf ein weiteres Buch gestürzt und zwar auf "Der Winterpalast" von Eva Stachniak. Das Buch ist im Insel-Taschenbuch-Verlag erschienen und kostet in der broschierten Ausgabe 14,99€. Das Buch passt für den Monat Januar, wie die Faust aufs Auge. Es gehört nämlich gleich mal zu 2 Challenges. Zum einen wegen seiner weißen Farbe zur Kunterbunt-Challenge. Und wegen des Titels und der gesamten Atmosphäre zur Challenge der Gegenteile. Denn zur Aufgabe "lies ein Winterbuch" passt es für mich perfekt. Zum einen da es in dem Buch um den Winterpalast in Sankt Petersburg geht. Und Russland ist für mich auch ein Winterland. Und zum anderen wegen des vielen Schnees in dem Buch. Passend dazu lag auch bei mir noch Schnee. In dem Buch geht es in erster Linie um Barbara, die als Kind nach Sankt Petersburg umzieht und dort ihr weiteres Leben verbringt. Zunächst als einfache Tochter eines Buchbinders und schließlich auch am Zarenhof. Dies klingt zunächst einmal ein bisschen langweilig, weil solche Geschichten fast höhepunktlos bleiben. Das Buch spielt aber im 18. Jahrhundert. Und somit in einer bedeutenden Zeit Russlands. Denn in dem Buch geht es um die Jugendjahre Katharinas der Großen und schließlich ihren Aufstieg zur Macht. Hierbei spielt auch Barbara eine Rolle. Denn sie ist sowohl Spionin und Vertraute der alten Kaiserin, als auch Katharinas Verbündete. Und so wird auch ihr Leben facettenreich geschildert. Ich kann schon einmal sagen, dass ich das Buch eigentlich gut fand. Aber eben nur eigentlich. Denn für mich war das Buch an einigen Stellen schon sehr langatmig und dadurch auch ein wenig langweilig. Gleichzeitig konnte ich aber durch den Schreibstil durchaus nicht aufhören zu lesen. Denn man merkt zwar, wie viel man lesen muss. Man hat aber trotzdem Lust mehr zu erfahren. Den Höhepunkt der Geschichte fand ich nur mittelmäßig. Denn auch hier plätscherte das Leben einfach nur so vor sich hin ohne wirklich viel aufzubauen. Es handelt sich meiner Meinung nach also um einen typischen historischen Roman. Viel Wissen mit Fantasie verwoben. Ich kann aber dennoch sagen, dass es nicht schlecht war und ich auch den Folgeband lesen werde. Denn eigentlich hat es mir schon Spaß gemacht in diese Welt der Zaren hineinzublicken. Da mich das Buch aber letztendlich nicht vom Hocker reißen konnte, gebe ich ihm nur 3 von 5 möglichen Punkten.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag
Und Viel Spaß beim Lesen.

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