Dienstag, 9. September 2014

Sebastian Fitzek- Der Augensammler

Hallo Leseratten, 
da ich ja eine Woche auf der schönen Insel Usedom war, konnte ich mal so richtig entspannen. Und was könnte man dort im Strandkorb besseres tun, als Lesen. Ich habe zwar nur ein Buch geschafft in dieser Woche, aber das was ich gelesen habe, konnte mich so richtig begeistern. Es handelte sich nämlich um einen Thriller von Sebastian Fitzek, und zwar um "Der Augensammler". Das Buch hatte ich als Taschenbuch, es ist im Knaur TB-Verlag erschienen, kostet 9,99€ und hat rund 464 Seiten. Die Seitenzahl ist aber gleich schon mal etwas besonderes, da dieses Buch rückwärts nummeriert ist. Das heißt es fängt mit 464 an und zählt rückwärts bis 1. Und das finde ich ist schon mal ein Eye-Catcher. Denn so was habe ich bei diesem Buch zum ersten Mal so gesehen. Und aus diesem Grund bleibt das Buch schon mal in Erinnerung. Aber jetzt mal zum Inhalt des Buches. In dem Buch geht es um eine Mordserie. Hierbei tötet der so genannte Augensammler erst die Mutter und versteckt anschließend die Kinder. Jedoch gibt er den Vätern jeweils ein Ultimatum von 45 Stunden um die Kinder lebend aus dem Versteck zu befreien. Der Journalist und ehemalige Polizist Alexander Zorbach schreibt über diese Mordfälle. Doch irgendwie landet er dann auch im Blickfeld der Ermittler, da seine Brieftasche am Tatort gefunden wird. Und schon ist Zorbach der Hauptverdächtige und versucht mit Hilfe der blinden Physiotherapeutin Alina, die vom Augensammler persönlich zu ihm geschickt wird, die Mordfälle aufzuklären. Wer denn alles dahinter steckt und was alles noch so passiert, müsst ihr dann aber schon selbst lesen. Ich kann sagen, dass mich dieses Buch so richtig begeistern konnte. Ich fand, dass es mega spannend geschrieben war und auch kaum langweilig wurde. In dem gesamten Buch passierte einfach viel zu viel aufeinander. Ich konnte es praktisch gar nicht mehr weglegen. Die Geschichte war hauptsächlich aus Zorbachs Sicht erzählt, also in der Ich-Perspektive. Das hat gut zu der Geschichte gepasst, gleichzeitig wurden aber auch immer wieder Kapitel eingeschoben, die von den anderen Protagonisten der Geschichte erzählten, also zum Beispiel vom Kommissar oder von Alina. Die Rückwärtsnummerierung hat sich für mich auf den letzten Seiten erschlossen, was es noch einmal richtig spannend gemacht hat und auch die Auflösung des Thrillers, war meiner Meinung nach Nervenkitzel pur. Einen so gut erzählten und auch so spannenden Thriller habe ich schon seit längerem nicht mehr gelesen. Dazu kam dann außerdem noch, dass in der Geschichte auch noch richtig guter Humor eingestreut war. Teilweise konnte ich echt Lachen bei bestimmten Formulierungen. Und so etwas ist ja eigentlich immer gut. Denn  nur weil es sich um einen Psychothriller handelt, muss das noch lange nicht heißen, dass es nur düstere Stimmung geben muss. Die Mischung aus Humor und Grusel machts dann einfach. Ich kann diesen Thriller also wirklich weiter empfehlen, trotz der negativen Kritiken, die ich schon drüber gehört habe. Viele finden nämlich, dass die Thriller von Fitzek viel zu konstruiert seien. Dieser Meinung kann ich mich aber nicht anschließen. Ich fand, dass die Geschichte genau so wie sie war gut und spannend funktioniert hat, weshalb ich mich jetzt da ich wieder zu Hause bin, auch auf den zweiten Teil stürzen werde. Ich muss einfach wissen, wie es weitergeht, denn die Geschichte hat einfach mit einem viel zu großen Cliff-Hanger geendet. Aus diesem Grund kann ich abschließend nur sagen, dass dieses Buch einfach nur 5 von 5 möglichen Punkten verdient und ich es jedem Thriller-Fan weiterempfehlen kann. Ich finde dieses Buch sollte man gelesen haben.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen.

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