Donnerstag, 11. September 2014

Sebastian Fitzek- Der Augenjäger

Hallo Leseratten, 
da ich bei der Rückreise aus meinem Urlaub noch schnell den "Augensammler" fertig gelesen hatte und in dem Moment, in dem ich das Buch fertig gelesen hatte, den unfassbaren Drang hatte gleich weiterzulesen, musste ich gleich nach meiner Ankunft zu Hause zum zweiten Teil greifen, der zufälligerweise auch bei mir herumstand. Und das war dann "Der Augenjäger" ebenfalls von Sebastian Fitzek. Das Buch ist im Knaur-Verlag erschienen, hat 428 Seiten und kostet als Taschenbuch 9,99€. Ich hatte es aber in der gebundenen Ausgabe, die ich vor einiger Zeit für unschlagbare 4 € und ein bisschen was, bei Weltbild bekommen habe. Da der erste Teil eigentlich mit einem Cliff-hanger geendet hat, werde ich dazu jetzt einfach mal nichts sagen. Sonst würde ich nur spoilern. Aber ich kann sagen, dass hier zunächst einmal eine andere Verbrechensserie eine Rolle spielt. Bei dieser sitzt der Täter sogar schon in Untersuchungshaft. Jedoch fehlen entscheidende Beweise, was auch daran liegt das die Kronzeugin plötzlich verschwunden ist. Aus diesem Grund wird die Blinde Alina, die schon im ersten Band eine wichtige Rolle spielt zu Rate gezogen. Sie soll auch hier durch ihre medialen Fähigkeiten herausfinden, ob dies wirklich der Täter ist. Doch plötzlich verschwindet auch Alina. Gleichzeitig verwickelt sich aber diese Serie mit dem Cliff-Hanger des ersten Bandes und somit mit dem Augensammler. Denn auch Zorbach spielt wieder eine wichtige Rolle. Was sonst noch passiert und ob beide Verbrechen aufgeklärt werden können, müsst ihr dann aber schon selber lesen. Ich muss sagen, dass mich dieses Buch eigentlich richtig überrascht hat. Denn zunächst dachte ich, dass dieses Buch so gut wie gar nichts mit dem Vorgänger zu tun hat. Da der Leser gleich zu Anfang durch ziemlich viel Action und schockierende Momente in die Irre geführt wird. Doch dann wurde mir klar, dass ein viel verwirrenderes Spiel hinter dem ganzen steckt. Denn letztlich hatte alles etwas miteinander zu tun. Ich kann sagen, dass Sebastian Fitzek mich auch hier durch seinen fantastischen Schreibstil begeistern konnte. Ich war sofort wieder mitten in der Geschichte und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Dies lag vor allem daran, dass die Kapitel recht kurz gehalten waren, aber dennoch in jedem Kapitel aus einer anderen Perspektive erzählt wurde. Hauptsächlich hatten wir aber wieder den Ich-Erzähler Zorbach und Alina. Und das fand ich sehr gut. Denn beide erleben extrem viel in diesem spannenden Thriller. Und auch zwischendurch gab es so einige nervenaufreibende und unglaublich spannende Momente. Abends wollte ich das Buch gar nicht mehr weglegen, so gefesselt war ich von der Geschichte. Zum Ende kann ich sagen, dass noch viel mehr Verwirrungen dahinter steckten, als ich eigentlich vermutet habe. Nichts war so, wie ich eigentlich dachte und das war richtig, richtig gruselig. Und auch zum abschließenden Ende kann ich sagen, dass es nicht so ist wie man in einem typischen Thriller eigentlich erwartet und so etwas gefällt mir für gewöhnlich ja besonders gut. Denn wie oft sind Thriller im Ende eigentlich vorhersehbar und das wird mit der Zeit dann doch so richtig langweilig. Finde ich jedenfalls. Abschließend kann ich auch hier wieder sagen, dass mich Sebastian Fitzek so richtig packen konnte. Auch dieser Thriller hat mir wieder so gut gefallen, dass ich nur 5 von 5 möglichen Punkten vergeben kann. Auch diesen kann ich ohne Bedenken weiterempfehlen.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag
Und Viel Spaß beim Lesen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen