Freitag, 19. September 2014

Rainer Wekwerth- Das Labyrinth erwacht

Hallo Leseratten,
bei mir wurde es mal wieder Zeit für eine Dystopie. Aus diesem Grund habe ich zu einem Buch gegriffen, von dem ich schon bei Vielen anderen gehört habe. Und zwar war das diesmal "Das Labyrinth erwacht" von Rainer Wekwerth. Ich habe mir das Buch aber natürlich wieder aus der Bücherei ausgeliehen. Wie sollte es auch sonst sein. Das Buch hat 407 Seiten ist im Arena-Verlag erschienen und kostet in der gebundenen Ausgabe 16,99€. Ich muss sagen, dass ich auch hier das Cover nicht sonderlich schön finde. Aber spannend finde ich hier dennoch die kleinen Details. Nämlich die rennenden Menschen. Diese Ausschnitte gab es dann auch immer in den Kapitelüberschriften und das hat das Ganze eigentlich recht gut abgerundet. Aber jetzt zum eigentlich Wichtigen, nämlich dem Inhalt. In dem Buch geht es um 7 Jugendliche die mitten in der Wildnis ohne Erinnerung aufwachen. Sie bekommen nur eine Nachricht übermittelt. Nämlich, dass sie zum einen gejagt werden, sich in einem Labyrinth befinden und Tore finden müssen, durch die sie in die nächste Welt gelangen. Doch es gibt immer ein Tor zu wenig. Und das heißt einer der Jugendlichen muss jeweils sterben. Und als wäre das nicht schon genug, bleiben ihnen nur 72 Stunden, um die Tore mithilfe eines Sterns, der am Himmel leuchtet, zu finden. Was auf die Jugendlichen alles zukommt, ob sie es schaffen in die nächste Welt zu gelangen und dabei niemanden zurückzulassen, müsst ihr dann aber schon selber lesen. Ich kann das vorab schon so richtig empfehlen. Ich kann sagen, dass mir diese Thematik so richtig gut gefallen hat. Ich habe zuvor noch nie etwas Derartiges gelesen, weshalb das mal etwas neues und frisches für mich war. Ich kann sagen, dass diese Art von Geschichte sogar richtig tief gehen kann. Das liegt speziell an den Veränderungen der Jugendlichen, während sie versuchen eines der Tore zu erreichen und das ist dem Autor meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen. Denn während des Buches veränderten sich die Charakter zunehmend und das fand ich wirklich gut dargestellt und vor allem nachvollziehbar. Zu den Charakteren kann ich sagen, dass auch diese mir, bis auf einige Ausnahmen wirklich gut gefallen habe. Ich fand das diese wirklich authentisch und jugendlich dargestellt wurden. Und so was ist meiner Meinung nach in einem Jugendbuch auch besonders wichtig. Natürlich gab es den ein oder anderen Charakter der mich genervt hat. Aber das passte auch zu der Gruppe und der Geschichte. Denn von Sieben so unterschiedlichen Charakteren kann man einfach nicht alle mögen. Zum Schreibstil kann ich sagen, dass ich mich zunächst einmal daran gewöhnen musste, bis ich so richtig reingekommen bin. Ich kann aber wirklich sagen, dass er sich an die Charaktere anpasst. Er war frisch und sehr jugendlich und hat wirklich gut zu der Geschichte gepasst. Am Schluss hat er mir dann auch richtig gut gefallen! Denn der Höhepunkt war dadurch mega schnell weg zulesen und das fand ich so richtig fantastisch.
Abschließend habe ich an dem Buch auch nichts weiter zu bemängeln. Es hat mir wirklich gut gefallen und war mal eine neue Idee. Die Charaktere waren stimmig. Und die Spannung in der Geschichte kam auf keinen Fall zu kurz, Denn eigentlich war die Geschichte so richtig zum mitfiebern und das nicht nur am Schluss, sondern auch mittendrin. Ich gebe diesem Buch also 5 von 5 möglichen Punkten, weil ich die Geschichte einfach super fand und empfehle sie auf alle Fälle an Dystopie-Freunde weiter. Aber auch sonst ist das Buch zu empfehlen. Demnächst werde ich mich dann natürlich auch auf den zweiten und dritten Teil stürzen und freue mich schon so richtig darauf.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag
Und Viel Spaß beim Lesen.

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