Montag, 1. September 2014

Marissa Meyer- Wie Monde so silbern

Hallo Leseratten,
diesmal habe ich mal wieder ein dickeres Jugendbuch gelesen. Und dabei könnte man, denke ich, von einer Märchenadaption sprechen. Das Buch war "Wie Monde so silbern" von Marissa Meyer. Dieses Buch ist im Carlsen-Verlag erschienen und hat rund 384 Seiten und kostet in der gebundenen Ausgabe 18,90 €. Ich finde das Cover wirklich schön. Es ist zwar eigentlich relativ schlicht, aber es hat doch etwas schönes mit diesem geometrischen Muster aus einem Paar silberner Pumps. Und das hat auch direkt was mit dem Märchen zu tun. Denn in dem Buch geht es um Cinder die nachdem ihr Adoptivvater, der sie aus Europa mitgebracht hat, gestorben ist, bei ihrer Stiefmutter und ihren beiden Schwestern in Neu-Peking lebt. Das Buch spielt in der Zukunft. Und die Menschen dort haben zu Hilfe Androiden. Es gibt aber auch Cyborgs, und das sind Menschen die zum Teil aus Maschinen bestehen und so einer ist Cinder nach einem Unfall, den sie vor ihrer Adoption erlebt hat. In der Zeit in der die Geschichte spielt, ist auch der Mond bewohnt, auf dem eine böse Königin mit ihrem Volk lebt, das die Menschen durch Gedanken manipulieren kann, und eigentlich auch am liebsten über die Welt herrschen würde. Und zu allem Übel existiert auch noch eine seltsame Krankheit auf der Erde, die blaue Pest heißt und die Menschheit so langsam dahinrafft. Eines Tages taucht der Prinz des asiatischen Staates am Stand von Cinder auf, da diese sich in Neu-Peking als Mechanikerin einen Namen gemacht hat. Sie soll für ihn, seinen persönlichen androiden reparieren, der zwar veraltet ist, aber wichtige Informationen enthält. Und schon steckt Cinder mitten in all diesen Problemen, durch die sie letztlich auch ihre eigene Herkunft herausfinden kann. Was da sonst noch so dahinter steckt und was alles noch passiert, müsst ihr dann aber schon selber lesen. Ich fand, dass das Märchen in diesem Buch wirklich gut eingebaut war. Ich wusste schon nach einer Seite, dass es sich hierbei um keine andere als Cinderella oder auf deutsch Aschenbrödel handeln konnte und das fand ich wunderschön. Dennoch war ich aber im ersten Moment eher überfordert mit dieser unglaublich futuristischen Welt. Denn man wurde, wie man es bei vielen solchen Büchern kennt, mitten in die Geschehnisse hineingeworfen, was im ersten Moment schon ein bisschen viel in Sachen Reizüberflutung war. Letztendlich wurde aber alles ausreichend durch den tollen Schreibstil erklärt und ich habe mich schnell in dieser Welt zurechtgefunden. Ansonsten fand ich die Geschichte eigentlich auch richtig schön. Der Aufbau hat mir gefallen und man konnte richtig mitfiebern. Die Charaktere, und Cinder vor allem, habe ich eigentlich schon gemocht, aber manchmal musste ich mich einfach über sie aufregen. Denn ihre Handlungen waren teilweise nicht wirklich nachvollziehbar. Ansonsten gab es aber auch so ein zwei Lieblingscharaktere, wie zum Beispiel die süße Iko, eine Androidin, die sich eigentlich völlig menschlich verhält. Leider gab es aber auch noch einen negativen Punkt, von dem ich aber sagen kann, dass er mich nicht wirklich gestört hat. Nämlich, dass eine Sache in dem Buch ziemlich vorhersehbar war und ich diese schon im ersten Drittel wusste, die aber erst im letzte Moment aufgelöst wird. Also gebe ich diesem interessanten Buch nur 4 von 5 möglichen Punkten. Denn das Buch hat mir eigentlich wirklich gut gefallen und ich kann es auch weiterempfehlen.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen.

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