Sonntag, 21. September 2014

Jojo Moyes- Weit weg und ganz nah

Hallo Leseratten,
nach fast einem Jahr wurde es mal wieder Zeit für mich, zu einem Buch von Jojo Moyes zu greifen. Und ja ich meine das ernst. Das letzte Buch von ihr habe ich letztes Jahr Ende September gelesen. Diesmal wurde es dann "Weit weg und ganz nah". Das Buch ist wieder im Rohwolt polaris-Verlag erschienen, hat 510 Seiten und kostet in der broschierten Ausgabe 14,99€. Ich kann hier wieder einmal nur sagen, dass ich das Cover wunderschön finde. Die Gestaltung gefällt mir wieder richtig gut und es kann auch mit "Ein ganzes halbes Jahr" mithalten. Ich muss sogar sagen, dass mir das deutsche Cover besser gefällt, als das englische, obwohl das bei mir eigentlich eher andersrum ist. Zum Beispiel auch bei den Bänden von John Green. Jetzt aber zurück zu diesem Buch und dabei vorallem zurück zum Inhalt. In dem Buch geht es um die alleinerziehende Jess, die knapp am Existenzminimum lebt. Für jegliche Rechnungen, wie Strom und Wasser, muss sie eigentlich den letzten Penny umdrehen, denn ihr Exmann hat sie verlassen und zahlt auch keinen Unterhalt, da er depressiv ist und selbst keine Arbeit hat. Zu allem Übel, werden ihre Kinder von Nachbarsjungen schikaniert. Denn ihre Tochter Tanzie ist ein Mathe-Genie und ihr Halbbruder Nicky ist ein typischer Computer-Nerd mit einem Hang zu starken Augen-Make-ups mit Eyeliner und Mascara. Gleichzeitig geht es aber auch um Ed, der sich ein IT-Unternehmen aufgebaut hat, welches eigentlich auch ganz gut läuft. Bis zu einem gewissen Tag, als Ed des Insider-Handels beschuldigt und ein Verfahren gegen ihn aufgenommen wird. Deshalb zieht er sich zunächst in sein Ferienhaus zurück und trifft dort auf seine Putzfrau, die zufällig Jess ist. Wenige Tage später begegnen sie sich wieder und zwar in einem Pub, in dem Jess ebenfalls arbeitet. Und schließlich noch einige Tage später, gabelt Ed Jess und ihre Kinder vom Straßenrand auf, als diese sich mit einem nicht zugelassenen Wagen aufmacht, ihre Tochter nach Schottland zu einer Mathematik Olympiade zu bringen. Und so bietet Ed sich schließlich an, diese verrückte Familie zu fahren und es entwickelt sich eine wirklich außergewöhnliche Geschichte. Wie das ganze dann weitergeht und was sich zwischen ihnen verändert, müsst ihr dann aber schon selber lesen. Ich kann sagen, dass dieses Buch wirklich der Hammer war. Es hat mir wieder mal sehr gut gefallen. Und ich konnte wirklich mit allen Charakteren mitfühlen. Trotz der doch langen 500 Seiten wurde mir nicht langweilig weiter zu lesen. denn mit dieser abenteuerlichen Konstellation passierte ständig etwas neues. Und auch die Veränderungen die diese kleine Familie erlebt, waren passend und nicht zu gekünstelt. Ich fand die Geschichte zwar schon etwas übertrieben, aber dennoch wirklich nachvollziehbar. Zum Schreibstil kann ich ebenfalls wieder sagen, dass er mir sehr, sehr gut gefallen hat. Ich konnte zwar nicht ganz so schnell lesen. Hatte aber trotzdem das Bedürfnis jeden einzelnen Buchstaben in mich aufzusaugen und zu genießen. Und so war ich innerhalb von 24 Stunden auch schon am Ende angelangt und zu dem kann ich sagen, dass es trotz der Vorhersehbarkeit immer noch einige Wendungen parat hatte, mit denen ich nicht gerechnet habe. Letztendlich kann ich sagen, dass dieses Buch mit seinem Roadtrip-Charakter wirklich mein Herz geöffnet hat und mich begeistern konnte. Hier kann ich wieder sagen, dass die Autorin beste Arbeit geleistet hat und ich es auch uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Dies war eine leichte Geschichte mit Höhen und Tiefen die trotz dessen auch ein wenig tiefgründig war. Und so bekommt auch dieses Buch von mir 5 von 5 Punkten. Und eine fette Weiterempfehlung. Ich kann nur sagen, LEST ES!
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen

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