Montag, 18. August 2014

Ursula Poznanski- Die Verratenen



Hallo Leseratten,
diesmal wurde es zum Auftakt meiner Ferien wieder einmal Zeit für mich, eine Dystopie zu lesen. Und das habe ich hiermit getan und zwar mit "Die Verratenen" von Ursula Poznanski. Das Buch hat 461 Seiten, ist im Loewe- Verlag erschienen und kostet in der gebundenen Ausgabe 18,95 €. Zum Einband kann ich sagen, dass ich es jetzt nicht so wirklich ansprechend finde. Meiner Meinung nach wirkt dieses Cover sogar ein bisschen eintönig und langweilig. Man hätte hier wirklich mehr herausholen können. Aber eigentlich geht es ja nicht um das Aussehen eines Buches sondern vielmehr um den Inhalt und den versuche ich euch jetzt bestmöglichst darzustellen. Die Handlung spielt weit in der Zukunft. Und man könnte sogar von einer zu Ende gehenden Eiszeit sprechen. Denn die Sonne scheint eigentlich nie und überall liegt Schnee. Sommer kennen die Menschen nur aus Büchern. Die Gesellschaft ist hierbei in zwei Schichten eingeteilt. Die eine Hälfte, und eigentlich auch die Elite, lebt in so genannten Sphären, also Glaskuppeln und ihr Leben ist zu hundert Prozent Technikabhängig und vorausbestimmt. Die andere Hälfte der Menschheit lebt außerhalb und in grausamen Verhältnissen ohne genug Nahrung und Schutz. Die Gesellschaft in den Sphären gibt aber vor, sich auch um diese Mitmenschen zu kümmern indem sie die Lebensbedingungen so verbessern, dass mehr Menschen aufgenommen werden können, und dadurch dass sie ihnen Hilfspakete schicken. In einer dieser Sphären lebt auch Eleria als Studentin. Durch Zufall belauscht sie aber ein Gespräch unter  den Anführern, in dem diese über eine Verschwörung sprechen, an der sechs Studenten beteiligt sind, und darunter sind auch Elerias Freunde und sie selbst. Um diese zu verhindern, steht eins fest, alle sechs Studenten sollen getötet werden. Und so kommt es schließlich dazu, dass sie in die Gebiete um die Sphären fliehen müssen, wo sie nicht nur freundlich aufgenommen werden und sie erfahren, dass nicht alles so ist, wie es den Menschen in den Sphären dargestellt wird. Und schließlich zu allem Übel, ist unter den Sechs auch ein Verräter, der den Sphären hilft, die restlichen 5 zu töten. Wer dies ist und was sonst noch so passiert, müsst ihr dann aber schon selber lesen. Ich kann leider sagen, dass mich dieses Buch nicht wirklich vom Hocker gerissen hat. Leider fand ich, dass es nicht meinen Erwartungen entsprochen hat. Denn der Anfang war ziemlich vielversprechend, dadurch, dass der Leser direkt in die Geschichte geschmissen wurde und die Geschichte schnell vorangetrieben wurde. Leider ging es danach aber nur noch abwärts für mich. Ich hatte erhofft dass Ursula Poznanski hier ebenso, wie in ihren anderen Büchern Spannung aufbaut bis zu einem nervenkitzelnden Höhepunkt. Aber ich persönlich habe hier vergeblich gewartet. Denn mit der Zeit plätscherte es einfach nur noch vor sich hin und kam zu keinem richtigen Höhepunkt, der mich wirklich fesseln konnte. Das Buch hat es grade mal geschafft mich dazu zu bewegen, die anderen Teile auch noch zu lesen. Denn letztlich will ich dann doch noch wissen, wer dahinter steckt und warum genau diese sechs als Verschwörer ausgesucht wurden. Am Schluss fand ich es einfach nicht spannend und für mich zog es sich ziemlich. Das lag vielleicht auch daran, dass es hier eigentlich nichts neues gab. Alles erschien mir wie ein Mischmasch aus allen möglichen Dystopien und was neues war für mich hier leider auch nicht dabei. Da ich die Geschichte aber gut finden hätte können, wenn ich davor nicht zu viele andere Dystopien gelesen hätte, gebe ich dem Buch dennoch 3 von 5 Sternen das war durchaus ok, aber es geht noch besser. Vielleicht schafft Ursula Poznanski es ja im zweiten Teil mehr Spannung aufzubauen und so meine Enttäuschung etwas zu nehmen. Für Menschen die schon viele Dystopien gelesen haben, finde ich jedenfalls, dass man diese dann nicht auch noch lesen muss. 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen

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