Mittwoch, 6. August 2014

Steven Uhly- Glückskind


Hallo Leseratten,
heute habe ich mal wieder ein Buch gelesen, dass mich schon vom Aussehen her angesprochen hat. Ich hatte nämlich eine ganz besondere Auflage des Buches. Das Buch hieß "Glückskind" und ist von Steven Uhly. Es hat 245 Seiten. In der Variante, die ich hatte ist es im Moment leider nicht mehr erhältlich. das ist meiner Meinung nach wirklich schade, denn dieses Cover hat schon etwas besonderes. Mit einem anderen Cover ist es aber im btb-Verlag erschienen und kostet als Taschenbuch 9,99€. In dem Buch geht es um den Hartz4-Empfänger Hans, der nach der Scheidung mit seiner Frau zunehmend verwahrlost. Doch eines Tages findet er in einer Mülltonne ein Baby, dieses stellt sein Leben komplett auf den Kopf und er beginnt sich zu ändern. Wie das Kind in der Mülltonne gelandet ist, weiß Hans zunächst nicht, doch schnell stellt sich heraus, dass es sich hierbei um ein Verbrechen handelt, denn die Mutter hat es nach einem Streit dort entsorgt. Hans wird auch klar, dass er das Kind nicht in diese Familie zurückbringen will. Und so versteckt er das Kind mit Hilfe seiner Nachbarn, den Tarsis und einem bekannten Ladenbesitzer Herrn Wenzel. Was sich alles mit Hans in dieser Zeit verändert, und ob das Kind doch noch in seinen Familie zurückkehrt, müsst ihr aber schon selber lesen. Ich kann sagen, dass ich die Idee hinter dem Buch sehr, sehr spannend fand, jedoch war die Geschichte durch ihren Stil sehr langweilig zu lesen wie ich fand. Denn in dem Buch gab es weder normale Kapitel, was ich in dem Sinne eigentlich nicht schlimm finde, noch richtige Absätze. Und das hat mich dann schon ziemlich verwundert. Denn in einem normalen Buch gibt es viel häufiger Absätze und das hat mich somit auch ein wenig im Lesefluss behindert. Dadurch kam ich eigentlich überhaupt nicht richtig vorwärts. Da hätte man dem Buch lieber 10 Seiten mehr, aber dafür normale Absätze geben sollen. Ansonsten fand ich den Schreibstil gar nicht mal so schlecht, auch wenn der Autor teilweise eine komische Art hatte gewisse Dinge zu erzählen, beziehungsweise auszudrücken. Einen Pluspunkt bekommt der Roman dadurch, dass die Geschichte nicht wie üblich in der Vergangenheit erzählt war, sondern in der Gegenwart. Ich finde, dies hat die Geschichte viel anschaulicher gestaltet. Außerdem konnte man sich dadurch viel besser in die Charaktere einfühlen und ich fand auch, dass dies den realen Charakter der Geschichte noch einmal verstärkt hat. Denn meiner Meinung nach, könnte sich so etwas auch wirklich genau so oder mit einigen Änderungen abspielen. Ich kann außerdem sagen, dass ich nicht über Hans Handlungen verärgert oder erstaunt war, dadurch mochte ich diesen Charakter sogar ansatzweise, obwohl er mir zunächst sehr unsympathisch erschien. Ich fand, dass seine Veränderungen und teilweise wirklich tiefgründigen Gedanken perfekt zu der Geschichte gepasst haben. Letztendlich kann ich aber sagen, dass dieses Buch dennoch nicht mein Hit war. Leider gab es hier für mich viel zu viele negativen Aspekte über die ich mich geärgert habe. Leider lagen die aber nicht bei der Geschichte die mich wirklich zum Nachdenken angeregt hat, sondern viel mehr am Schreibstil und der Aufmachung dieses Buches. Aus diesem Grund kann ich es auch wirklich nur für wirklich Interessierte weiterempfehlen. Denn beim Lesen hatte ich meistens eher keinen Spaß. Da die Geschichte aber dennoch gut aufgemacht war, gebe ich dem Buch 3 von 5 Punkten. Also die Idee war gut, die Umsetzung eher mangelhaft.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen