Samstag, 2. August 2014

John Green- Margos Spuren




Hallo Leseratten,
heute habe ich eine weitere Rezension, eines meiner neuen Lieblingsbücher für euch und zwar war das diesmal ein Buch meines Lieblingsautors. Also konnte das Buch gar nicht schlecht sein! Wer mich kennt, bzw. meine Kurzbeschreibung, wird schon wissen, wen ich hier meine. Und zwar meine ich John Green. Diesmal habe ich von John Green eines der Bücher gelesen, die ich noch nicht kenne. Und eigentlich ist das jetzt auch das Letzte. Und das war "Margos Spuren". Dieses Taschenbuch habe ich mir von einer guten Freundin ausgeliehen, wozu ich dann auch später noch einiges sagen möchte. Es ist im dtv-Verlag erschienen, hat 335 Seiten und kostet in der Ausgabe 8,95€. Später will ich mir das Buch auch noch selbst zulegen, da werde ich dann aber die Englischen bevorzugen. Das Original heißt nämlich viel passender, wie ich finde, "Papertowns". Bevor ich jetzt aber zu meiner Meinung kommen möchte, sollte ich euch erst einmal beschreiben, worum es hier geht. In dem Buch geht es wie der Titel schon sagt um Margo, aber hauptsächlich um ihren Nachbarn Quentin. Der wird kurz vor Ende seiner Schulzeit von ihr angestiftet mit ihr eine ziemlich seltsame Nacht mit Strecihen zu verbringen. Quentin ist schon seit Kinderzeit in seine Nacharin verliebt und erhofft sich dadurch auch, dass mehr aus ihnen wird. Doch dazu kommt es nicht. Denn plötzlich ist Margo, wie schon so oft in ihrem Leben ausgerissen und spurlos verschwunden. Wie auch bei jedem anderen Ausreiß-Versuch hinterlässt sie Spuren und Hinweise auf ihren Aufenthaltsort. Und wie könnte es anders sein, versucht Quentin sie dann auch zu finden. Hierbei ist aber auch die Hilfe seiner Freunde notwendig. Ob er Margo dann findet und ob sich doch noch etwas entwickeln kann zwischen den beiden, müsst ihr dann schon selber lesen. Wie alle John Green Bände fand ich auch hier den Schreibstil fabelhaft. Ich konnte mich gut ic die Charaktere einfühlen und dabei vor allem in Quentin, aus dessen Sicht die Geschichte auch erzählt wird. John Greens Erzählstil ist meiner Meinung nach einfach etwas besonderes. Und ich kann wirklich jede Seite genießen. Denn auch die Wortwahl in der Übersetzung stimmt. Und es kommt immer wieder zu äußerst tiefgründigen und schönen Aussprüchen, die es festzuhalten gilt. Diesen Gedanken konnte ich hier auch richtig verfolgen, denn meine Freundinnen und ich durften beim Lesen Stellen markieren, die wir besonders schön oder ansprechend fanden. Und so wurde ich immer wieder auf bestimmte Passagen aufmerksam, die mich meistens auch erst einmal grübeln liesen. Und so etwas finde ich meistens wirklich, wirklich gut. Aber auch der Humor kam dabei nicht zu kurz. Und diese Mischung macht´s dann auch. Denn einerseits konnte ich Nachdenken bei dieser Lektüre und andererseits konnte ich mich auch schon mal richtig wegschmeißen vor Lachen und das ist meiner Meinung nach immer das beste. Ich lache nämlich nur eher selten bei Büchern. Hier waren die Erlebnissse um Quentin herum aber einfach zu lustig und das Lachen konnte ich mir dann auch nicht mehr verkneifen, da es sich teilweise über mehrere Seiten hinweg zog und irgendwann muss dann auch ich, der Stein, mitlachen! Was ich auch besonders toll fand war, dass man richtig merkt wie sich die Charaktere und dabei vor allem Quentin im Laufe der Geschichte verändern. Aber auch sein Bild von Margo verändert sich. Zunächst hat er nämlich einen völlig falschen Eindruck von Margo, deren Charakter sich durch die von ihr gelegten Spuren offenbart. Und auch Quentin denkt immer mehr über sich selbst und sein Handeln nach, man sieht also deutlich eine Entwicklung durch die Geschichte hindurch und das finde ich macht ein Jugendbuch erst zu etwas besonderem. Abschließend kann ich sagen, dass ich diesem Buch nur 5 von 5 möglichen Punkten geben kann und es absolut in meine Hall of Fame gehört. Leider kann ich nicht nachvollziehen, warum so viele es als Abklatsch von "Eine wie Alaska" sehen, das Buch habe ich vor circa einem Jahr gelesen und ich finde, dass beide Bände nicht wirklich viel gemeinsam haben, außer dass es um ein Mädchen und einen Jungen geht, die dieselbe Schule besuchen. Die Thematik ist schließlich eine völlig andere. Zuletzt kann ich wirklich nur sagen, dass jeder dieses Buch gelesen haben sollte. Ich finde es wirklich wundervoll. Und da meine Freundinnen eigentlich auch alle John Green Fans sind, sind wir uns da auch eigentlich einig! 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen.

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