Dienstag, 26. August 2014

Jan Hellstern: Kinder des Bösen


Hallo Leseratten,
da ich im Moment ja versuche meine SUB-Bücher abzubauen, was ich bisher auch geschafft habe, habe ich diesmal ein weiteres Buch von eben diesem Stapel gelesen und zwar war das "Kinder des Bösen" von Jan Hellstern. Das Buch hat 332 Seiten, ist im Kein&Aber-Verlag erschienen und kostet in der gebundenen Ausgabe 19,90 €. In dem Buch geht es um den Deutsch- Tschechen Honsa, der von seiner Familie vertrieben wird, da er sonst 1945 doch noch zum Krieg eingezogen würde. Aus diesem Grund flieht der Junge in seine alte Heimat nach Tschechien, um genauer zu sein nach Prag. Dort findet er durch Zufall Unterschlupf bei einer jungen Frau namens Lenka. Und während Honsa immer wieder Visionen von einem kleinen Jungen hat, die ihn schließlich auch zu einem sonderbaren Arzt führen, bei dem er dann auch gleich eine Anstellung findet, kommt er dem Familiengeheimnis immer näher. Denn seine Großmutter lebt fernab seiner Familie in einem Sanatorium, aufgrund ihrer Geisteskrankheit. Ebenso tauchen in Honsas Koffer dann auch ein Brief von einem Arzt des Sanatoriums auf und ebenso ein Foto mit einem rätselhaften Bild. Uns so reißt Honsa mit Lenka in sein Heimatdorf, um den ganzen Vorgängen auf die Schliche zu kommen. Denn auch der sonderbare Arzt hat seine Finger mit im Spiel. Was dann dahintersteckt und sonst noch so passiert, müsst ihr dann aber schon selbst lesen. Ich kann gleich zu Anfang sagen, dass mir das Cover nicht so wirklich gefällt. Denn meiner Meinung nach ist es einfach nur langweilig und sagt nichts besonderes aus. hätte ich nicht gewusst was hinten im Klappentext steht, beziehungsweise hätte ich es auch nicht kostenlos bekommen, dann hätte ich mir das Buch auf jeden Fall nicht gekauft. Ich finde das hätte man besser gestalten können. Auch finde ich jetzt im Nachhinein den Titel nicht so wirklich passend. Der Titel lies mich nämlich zuerst denken, dass es sich hierbei um eine Geister, Dämonen Horrorstory handeln würde. Also so richtig mit gruseligen von Wahn befallenen Kindern oder ähnlichem. Aber wie ihr im Inhalt schon gelesen habt, geht es hierbei ja um etwas völlig anderes. Das wars aber auch schon mit  meinen negativen Punkten. Denn den Rest fand ich wirklich spitze. Ich wurde gleich nach der ersten Seite in die Geschichte hineingezogen. Denn ich finde der Autor konnte wirklich, wirklich spannend und einfach schreiben, sodass ich die Geschichte auch schnell in mich aufsaugen konnte. Und so was finde ich ja für gewöhnlich immer sehr, sehr gut. Denn ein Schreibstil, bei dem sich die Geschichte einfach hinzieht, ist, denke ich. nie etwas gutes. Auch fand ich, dass in diesen gesamten 300 Seiten keine einzige Seite langweilig war. Denn ständig ist etwas neues passiert, was Einfluss auf die Entwicklungen hatte, sodass ich einfach nur noch weiterlesen wollte und wissen was als nächstes passiert. Dabei fand ich die Charaktere auch sehr authentisch und konnte mich gut mit ihnen identifizieren. Ich habe sie einfach nur gemocht und konnte die Handlungen nachvollziehen. Zum Plot der Geschichte kann ich sagen, dass dieser wirklich fabelhaft und vielschichtig war. Es hat mir sehr gut gefallen, wie sich die einzelnen Teile der Geschichte und Verwirrungen zu einem Gesamtbild gefügt haben, welches auch logisch erschien. Die Nazi-Zeit hat zwar hier nur eine geringe Rolle gespielt, doch auch im Ende wird sie Teil der Geschichte und wurde real geschildert. Hierbei erschienen mir die Details schon sehr echt und der Autor scheint gut recherchiert zu haben. Zum Ende kann ich abschließend sagen, dass es mir ebenfalls gut gefallen hat und auch ein wenig offen war, was mir ja sowieso gut gefällt. Das Buch erhält also 5 von 5 Punkten von mir. Ich kann jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen. Es hat mir wirklich sehr, sehr gut gefallen. 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag
Und Viel Spaß beim Lesen.

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