Freitag, 8. August 2014

Jan Beinssen- Feuerfrauen

Hallo Leseratten, 
heute habe ich ein Buch gelesen, um mich auf meinen Sommerurlaub auf der Ostseeinsel Usedom vorzubereiten. Und zwar war das ein Krimi. Nämlich "Feuerfrauen" von Jan Beinssen. Das Buch ist im Gmeiner-Verlag erschienen kostet 11,90€ und hat 373 Seiten. Wie ich finde sieht das Cover auch schon richtig spannend aus. Denn durch das Ausgangs Schild und die düsteren Farben sieht das schon ein bisschen gefährlich und mysteriös aus. Ob es dann aber wirklich so spannend war, wie es aussieht, folgt jetzt. Und deshalb fange ich auch wie immer mit dem Inhalt an. In dem Buch geht es zunächst um die Antiquitätenhändlerin Gabi und ihre Freundin Sina, die eine Studentin der Elektrotechnik ist und das schon sehr, sehr lange. Gleich zu Anfang erfährt man, dass sich die beiden immer wieder auf geheime Touren aufmachen, bei denen sie in verlassenen Stollen und Bunkern auf der Suche nach verschollenen Kunstwerken sind, die seit den Zeiten des zweiten Weltkriegs als verschwunden gelten. Durch Zufall stoßen sie dabei auf ein Schriftstück, das sie auf die Insel Usedom führt, wobei Gabi sich erhofft einen sehr wertvollen Schatz zu finden. Doch zunächst erscheint ihre Suche dort als aussichtslos. Denn von einem Bunker weiß hier niemand. Doch natürlich ist klar, dass die beiden Frauen den Bunker dann doch noch finden. Dort angelangt stoßen sie auf alles andere, als auf Kunstwerke. Denn aus Versehen löst Sina bei der Erforschung der uralten technischen Geräte, die dort lagern eine Bombe aus, von der niemand weiß, und die als Ziel nichts anderes als New York City hat. Die beiden Frauen versuchen daraufhin natürlich die Bombe aufzuhalten. Und ob es ihnen gelingt, müsst ihr dann schon selber lesen. Ich kann gleich mal zu Anfang sagen, dass sich dieses Buch erst richtig spät entwickelt hat. denn zu Anfang dachte ich mir, was ist das denn, muss ich das fertig lesen. Mit der Zeit fiel mir dann aber auf, wie spannend dieses Buch eigentlich war. Und irgendwann war dann auch der Punkt erreicht, an dem ich es gar nicht mehr weglegen konnte. Und das hat mich so richtig begeistert. Der Schreibstil war flott wegzulesen, erschien mir aber wie eben schon gesagt eher langweilig. Die Geschichte schafft es aber schließlich ihn mit Leben zu erfüllen und dann ist das Buch eigentlich ein Hochgenuss. Ich fand auch, dass man sich die Szenerie in dem Buch richtig gut vorstellen konnte. Auch wenn ich am Anfang etwas dadurch verwirrt war, dass sich das Buch im Jahr 1991 abspielt und da so einiges technisches Gerät noch nicht vorhanden ist. Also so etwaswie Handys. Das hat aber letztlich auch nicht gestört. Zum Ende kann ich soviel sagen, dass durch gewisse Erzählmethoden erreicht wurde, dass man eigentlich bis zum Schluss nicht gelangweilt war. Einige Dinge  wurden nämlich erst sehr spät aufgelöst. Leider ist auch ein Teil offen gehalten, da ich aber eigentlich nicht vorhabe die Reihe weiterzuführen, bleibt dieser Teil für mich wohl auch weiterhin offen. Aber jetzt zu meinem großen, zwei Punkte Diese waren meiner Meinung nach einfach zu übertrieben und unrealistisch. Klar gibt es noch viele Nazibomben. Aber nein. Es ist nicht gut, wenn diese sich in der Erdumlaufbahn befinden. Es ist wirklich unrealistisch zu sagen, dass schon die Nazis es geschafft haben, die Raumfahrt voran zu treiben und, dass vor allem niemand diesen Körper bisher entdeckt hat. Außerdem war dieses Bombe auch noch eine Atombombe, was das ganze dann auch noch zugespitzt hat. Und vor allem die Auflösung der Bombe, die ich dann nicht auch noch spoilern möchte, fand ich ein wenig nervig. Abschließend kann ich sagen, dass ich den Spannungsaufbau und wie alles von statten ging, ziemlich gut fand. Lediglich das fantastische war mir einfach zu übertrieben, weshalb ich dem Buch dann auch nur 3 von 5 möglichen Punkten geben kann. Wer sich aber nicht an so was stört, wird dennoch Spaß haben das Buch zu lesen. 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen.

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