Sonntag, 24. August 2014

Hermann Schulz: Auf dem Strom


Hallo Leseratten, 
heute habe ich ein weiteres kleines Büchlein fertig gelesen. Und zwar handelte es sich dabei um "Auf dem Strom" von Hermann Schulz. Dieses kleine Büchlein hatte gerade einmal 139 Seiten und kostet aktuell in der Taschenbuchausgabe des Carlsen-Verlags, 6,95€. Die Version die ich hatte ist aber Buch 35 der SZ. Jungen Bibliothek. Die kennt ihr sicherlich. Zum Inhalt ist soviel zu sagen, dass es um den deutschen Missionar Friedrich Ganse geht, der mit seiner Frau und Tochter in einem Dorf in Afrika lebt, von einem befreundeten Afrikaner, der dort auch als König fungiert wird er dann zu einem Auftrag gerufen um zwischen den Engländern, also der Kolonialmacht, denn wir befinden uns im Jahr 1936, und den Afrikanern zu vermitteln. Dafür muss er jedoch seinen kranke Frau und seine Tochter zurücklassen. Drei Tage später kommt er zurück und findet seine Frau tot und die Tochter schwerkrank vor. Von den Dorfbewohnern wird er flussabwärts zum Hospital geschickt, um so seine Tochter zu retten. Auf dieser Fahrt erfährt er neue Arten des Glaubens und ob er seine Tochter retten kann, müsst ihr dann schon selbst lesen. Ich kann zu dem Buch sagen, das mir die Aufmachung sehr gefallen hat, denn zu jedem Kapitel des Buches gab es eine afrikanisch anmutende Illustration. Auch fand ich, dass das Buch schön zum Vorlesen für ältere Kinder geeignet ist. Zwar gab es einige unbekannte Begriffe, diese haben aber nicht überwogen und der Schreibstil war flüssig und auch für Jüngere geeignet. Gleichzeitig schafft es das Buch aber dennoch einen gewissen Tiefgang zu bewahren und bei genauerem Hinsehen auch zum Nachdenken anzuregen. Ich fand das Buch deshalb wirklich schön zu lesen und natürlich auch ein klein wenig niedlich. Das Ende hat meiner Meinung nach auch gut zu Geschichte gepasst und war auch zum Teil offen gelassen. Das heißt man kann auch schön weiterdenken und sich überlegen wie die Entscheidungen nun ausfallen. Und ich denke das macht auch den jüngeren Lesern Spaß. Denn so kommen sie noch nach der Lektüre ins Grübeln, und das macht ein derartiges Buch ja schließlich aus. Dennoch konnte es mich dann aber trotzdem nicht genug begeistern. Denn letzten Endes war es doch nur einen einfache Geschichte, die man zwar lesen kann, bei der es aber auch nichts ausmacht, wenn man sie eben nicht gelesen hat. Aus diesem Grund gebe ich dem Buch dann auch nur 3 von 5 möglichen Punkten. Vielleicht hätte es mir mehr Spaß gemacht, wenn ich noch ein bisschen jünger gewesen wäre. Wen es jetzt aber trotzdem interessiert, kann gerne hierzu greifen. Denn für zwischendurch eignet es sich auch bei älteren Lesern auf alle Fälle. 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen.

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