Montag, 21. Juli 2014

Robin Sloan: Die Sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Hallo Leseratten,
heute habe ich ein Buch gelesen, auf dass ich durch dieverse Blogs und auch durch die Auslage in meiner Buchhandlung aufmerksam wurde. Gleich zu Anfang kann ich sagen, dass mich allein das Cover beeindruckt hat, wegen der Bücherregale, die darauf abgebildet sind. Und da kann ich dann natürlich nicht nein sagen. Das Buch war "Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra" von Robin Sloan, hatte 351 Seiten, ist im Blessing-Verlag erschienen und kostet in der gebundenen Ausgabe 19,99€. Ich kann aber gleich zu Anfang schon einmal sagen, dass dieses Buch nicht meinen Erwartungen entsprochen hat. In dem Buch geht es um Clay Jannon, der eigentlich als Webdesigner arbeitet, dort jedoch seinen Job verliert und sich eine neue Stelle suchen muss. Dabei stößt er durch Zufall auf eine durchgehend geöffnete Buchhandlung und zwar Mr. Penumbras Buchhandlung. Dort wird er dann auch prompt eingestellt und arbeitet in der Nachtschicht. Doch diese Buchhandlung ist sehr seltsam. Denn eigentlich keiner der Kunden kauft etwas, sondern die ziemlich schrägen Kunden leihen sich nur Bücher aus dem Hinteren Teil des Ladens aus, in dem sich in meterhohen Regalen, seltsame Bücher befinden, die eigentlich keine wirkliche Wörter beinhalten, sondern nur aus endlosen Buchstabenreihen bestehen. Das bemerkt Clay ziemlich schnell und auch das noch ein viel größeres Geheimnis hinter diesem seltsamen Buchclub steckt. Und aus diesem Grund macht er sich auf dieses Geheimnis zu lüften. Und zwar mit der modernsten Technik von Google. Und das hätte ich auch mal lieber vorher gewusst. Denn ich hatte ja mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass der größte Teil dieses Buches aus Vorgängen bei Google und was die dort alles mit Büchern anstellen besteht. Das ist im ersten Moment nicht so schlimm. Aber ich fand, dass es eigentlich nicht wirklich zu dieser eher mystisch und magischen Szenerie passte. Mir war das einfach viel zu fortschrittlich. Denn in diesem Buch treffen modernste Technik und alte Buchdruckerkunst aufeinander. Und das war für mich eher überraschend. Natürlich haben mir diese Einblicke auch gefallen. Aber ich fand das meiste eher seltsam. Für mich klingt der Titel nicht wirklich nach so etwas. Ich kann aber sagen, dass mir der Schreibstil eigentlich gut gefallen hat. An einigen Stellen war ich sogar richtig gefesselt und habe mir Sorgen um den Hauptprotagonisten gemacht. Aber das wars dann auch. Denn ich konnte mich an mancher Stelle auch so richtig über diesen Kerl aufregen. Manchmal war er eben einfach nur der totalste Nerd und ich hasse so etwas. Dadurch wurde dieses Abenteuer einfach nicht gut rübergebracht. Außerdem habe ich auch noch einen letzten und für mich eigentlich bedeutendsten Negativpunkt gefunden. Und zwar, dass das Buch für mich sehr, sehr vorhersehbar war. Natürlich nicht der Plot und letztendlich die Auflösung der Geschichte, denn die fand ich an den Haaren herbeigezogen. Der Autor hat einfach nur versucht, es irgendwie aufzulösen, was für mich haaresträubend war. Aber eben an anderen Stellen konnte ich vorraussagen, was der Hauptprotagonist als nächstes tun wird und das fand ich eben in diesem Buch einfach nur langweilig. Deshalb finde ich war das Buch für mich eigentlich nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Da hätte ich aber vielleicht auch einfach mal den Klappentext vorher lesen sollen. Für mich war das Buch jedenfalls nix auch von der Geschichte her, weshalb ich dem Buch jetzt aber dennoch 2 von 5 Punkten geben werde. Denn das Buch kann ja nix dafür, dass ich nicht mit ihm warm geworden bin. Für Leute die aber Bescheid wissen, dass es sich hier um moderne Technik und dennoch um Bücher dreht, kann das Buch aber dennoch ein voller Erfolg sein. Mit diesem Hinweis kann ich also dennoch sagen, dass es immer noch lesenswert ist für zwischendurch. Aber nicht die höchste und beste Unterhaltungsliteratur, wie ich finde.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen.

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