Freitag, 25. Juli 2014

Gavin Extence- Das unerhörte Leben des Alex Woods


Hallo Leseratten,
diesmal habe ich wieder einmal ein besonderes Buch gelesen. Und das allein vom Titel her. Ich habe es auch mal wieder ausgeliehen. Und ich habe es auch schon häufig in den Buchhandlungen gesehen. Das Buch war: "Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" von Gavin Extence. Das Buch hat einen mega langen Titel, und 478 Seiten, ist im Limes-Verlag erschienen und kostet in der gebundenen Ausgabe 19,99€. Das ist meiner Meinung nach auch ein gerechtfertigter Preis. Denn ich finde den Einband wundervoll gestaltet und von den Farben her auch ziemlich interessant. Außerdem fand ich den Titel wirklich ansprechend und die Geschichte ebenfalls. Und zu dieser will ich jetzt kommen. In dem Buch geht es, wie schon im Titel erwähnt, um den Jungen Alex Woods, der gleich im ersten Kapitel an der Grenze zu England, also am Hafen von Dover von der Polizei aufgegriffen wird. Im Handschuhfach befindet sich Marihuana und auf dem Beifahrersitz liegt eine Urne. Außerdem wird schnell klar, dass hinter allem eine größere Geschichte stecken muss. Die erzählt Alex im folgenden. Er erzählt von einem Meteoriten, der in als er zehn Jahre alt war getroffen hat, Wie er dadurch auch Temporallappenepilepsie bekam, von Mitschülern schikaniert wurde und dadurch seinen Freund Mr. Peterson kennenlernt. Und was das jetzt alles mit der Polizei am Anfang zu tun hat, müsst ihr jetzt schon selber lesen. Denn das wichtigste Detail möchte ich hier nicht verraten, denn dieses finde ich, müsst ihr genauso wie ich selbst entdecken. Und das war für mich ein wirklich besonderes Erlebnis. Ich fand das Buch wirklich sehr sehr schön. Der Schreibstil hat mir gefallen und war außerdem sehr, sehr schnell zu Lesen. Auch fand ich den Charakter des Hauptprotagonisten, Alex Woods, seiner Mutter und allen anderen Protagonisten wirklich sehr, sehr gut gewählt. Alle kamen mir sehr real vor und auch Alex´ Geschichte wurde glaubwürdig und sehr gefühlvoll erzählt. Man konnte die Meteoritengeschichte glauben und auch allgemein seine Geschichte gut miterleben und mitfühlen. Denn sein Leben hatte sowohl Höhen als auch Tiefen. Denn nachdem er erstmal Mr. Peterson kennen gelernt hat, konnte man wirklich die Höhen nachspüren. Der Charakter des Mr. Peterson war sowohl tiefgründig, als auch richtig, richtig humorvoll, auch wenn man das nicht von ihm erwartet, wenn man ihn das erste Mal kennenlernt. An seinen tiefsten Punkten hatte er immer noch so viel Humor, dass man immer noch einen kleinen Funken Hoffnung finden konnte und auch an den unpassendsten Stellen lachen musste. Ein Punkt hat mir besonders gut gefallen. Denn hier bei diesem Buch konnte ich seit längerem wieder mal richtig gut mitlachen. Und zwar laut, was mir manchmal einen komischen Blick meiner Mutter beschehrt hat, denn ich saß bei dem schönen Wetter natürlich draußen, um das Buch zu lesen. Auch fand ich, dass dieses Buch sehr, sehr tiefgründig war und eine eindeutige Botschaft von Freundschaft und von wichtigen Entscheidungen im Allgemeinen vermitteln konnte. Die genaue Entscheidung will ich jetz aber nicht erwähnen, denn ich will natürlich nicht spoilern. Und das Ende war meiner Meinung nach noch einmal das i-Tüpfelchen. Einfach grandios. Die letzten Sätze haben das ganze Buch noch einmal wirklich gut abgeschlossen und danach war die Geschichte auch wirklich gut beendet. Und deshalb gebe ich dem Buch auch volle 5 von 5 Punkten. Ich war begeistert und mehr gibts dazu nicht zu sagen. Außer vielleicht: LEST ES! Es ist super. 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen.

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