Donnerstag, 31. Juli 2014

Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind & Alle sieben Wellen


Hallo Leseratten,
heute habe ich mal zwei Bücher gelesen und zwar die Bestseller von Daniel Glattauer "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen". Beide Bücher sind im Goldmann-Verlag erschienen. "Gut gegen Nordwind" hatte 223 Seiten. Der zweite Teil 222 Seiten. Und als Taschenbuch kosten beide Bücher einzeln 8,99€. Ich fand die Titel und das Cover schon sehr ansprechend. Ich finde dieser Titel an sich einfach besonders und ich konnte mir eigentlich nichts darunter vorstellen. Außerdem fand ich die Gestaltung beider Bücher sehr besonders. Die Cover drücken für mich Ruhe und Melancholie aus. Das fand ich wirklich sehr schön. Aber jetzt erst mal zum Inhalt. In den beiden Büchern geht es um Emmi, die per E-Mail ein Zeitungsabonnement abbestellen will. Doch durch einen Tippfehler ladet sie bei Leo. Und langsam bahnt sich eine Liebesgeschichte an, mit all ihren Höhen und Tiefen in zwei Teilen. Denn Leo verliebt sich immer wieder, oder denkt dies zumindest, in andere Frauen und Emmi selbst ist verheiratet. Außerdem erscheint ein Treffen für beide als unüberwindliche Hürde. Das ist die ganze Geschichte schon mal kurz ausgedrückt. Und wer wissen will, wie das ganze nun ausgeht, muss dann schon beide Teile selber lesen. Ich fand es zunächst einmal sehr interessant, dadurch, dass diese Bücher nur aus den E-Mails bestehen, die die beiden einander schreiben. Sowas habe ich bisher noch nicht erlebt. Natürlich wird in anderen Büchern auch schon mal der Mail-Verkehr zweier Protagonisten abgebildet, doch so wie hier, ist mir noch kein Buch untergekommen. Schon bald wurde mir aber klar, dass das auch nicht wirklich mein Ding ist. Denn ich fand die Protagonisten dadurch eher flach und konnte ihre Handlungen teilweise nicht nachvollziehen. Es ging zwischen beiden immer wieder hin und her aber was da wirklich bei rumkommt, wurde mir eigentlich nur selten klar. Es erschien mir eher wie ein endloser Dialog, ohne wirklich die Wahrheit zu sagen, da das Gesagte ja vor dem Versenden auch noch einmal überarbeitet und verändert werden kann. Und deshalb fand ich es auch nicht so toll. Auch (Achtung Spoiler: Als sie sich dann schließlich doch treffen) wirkte es auf mich sehr seltsam, denn mir, also dem Leser wurde nicht wirklich klar, was das denn jetzt zu bedeuten hat. Denn diese Treffen werden auch nicht geschildert. Man weiß, dass sie einander getroffen haben, aber letztlich weiß man doch nicht was dort passierte. Denn das, was dort passierte erfährt man nur durch den E-Mailverkehr, der danach folgt.
Für mich hat also eigentlich immer noch das bisschen etwas gefehlt, um eine Liebesgeschichte nach meinen Vorstellungen zu werden, denn ich will ja meistens wissen, wie sich die Personen fühlen und wie das drumherum beschrieben wird. Ich kann also sagen, dass mir irgendwie wirklich etwas gefehlt hat. Auch fand ich die Protagonisten nicht wirklich sympathisch und manchmal sogar wirklich nervig. Ihre Beweggründe wurden mir manchmal einfach nicht klar genug und ich konnte sie einfach nicht verstehen. Zum Abschluss habe ich aber noch einen positiven Punkt, nachdem ich dieses Buch jetzt eigentlich schon komplett zerrissen habe. Nämlich die Titel. Diese bekommen nämlich während der Lektüre eine Bedeutung. Und die ist meiner Meinung nach sehr tiefgründig und hat mich zum Nachdenken gebracht. Abschließend gebe ich beiden Büchern aber trotzdem nur jeweils 2 von 5 Punkten. Also ich fand die Geschichte jetzt nicht so berauschend und muss sie kein zweites Mal lesen. Das einzig gute war die Andersartigkeit dieser Romane und die Idee hinter der Geschichte. Aber für mich war das einfach nix. Vielleicht ist und war diese Geschichte aber für auch was.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag
Und Viel Spaß beim Lesen

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