Montag, 23. Juni 2014

Felicitas Mayall- Wie Krähen im Nebel- Laura Gottbergs zweiter Fall

Hallo Leseratten,
heute habe ich mal wieder einen Krimi gelesen, und zwar den zweiten Teil um die Münchner Kommissarin Laura Gottberg. Und zwar "Wie Krähen im Nebel" von Felicitas Mayall. Das Buch ist wieder im rororo-Verlag erschienen, hat 413 Seiten, also etwas mehr als der erste Teil und kostet als Taschenbuch 9,99€. Im Buch geht es wieder um Laura Gottberg, die dieses Mal den Mordfall in einem Nachtzug aus Rom aufklären soll. Dort wurde nämlich kurz nach der Ankunft die Leiche einer jungen Frau, von einer Reinigungskraft gefunden. Gleichzeitig taucht aber auch ein toter Italiener und eine Waffe mit seinen Fingerabdrücken auf den Gleisen auf. Schnell wird den Ermittlern klar, dass dies die Tatwaffe war. Nur leider leidet der Mann an Amnesie und kann sich an nichts erinnern. Mit der Zeit verwicklen sich diese Ereignisse imer mehr. Denn es wird klar, dass es sich bei der toten Frau um eine Prostituierte handelte, und ihr Mord mit einem ähnlichen, der in Italien geschah zusammenhängt. Und das führt Laura Gottberg natürlich wieder nach Florenz und mit Hilfe des italienischen Kommissars Guerrini, der schon im ersten Teil eine Rolle spielte, und mit dem Laura eine Beziehung führt, versucht sie diese Mordfälle aufzudecken, was sie zu einem Menschenhändler Ring führt. Auch diesen Band fand ich wieder wirklich, wirklich gut. Lauras Familienleben wird autentisch geschildert und auch ihre unbestimmte Liebe zu Guerrini kam nicht zu kurz. Denn diese wurde so beschireben, dass sie mir richtig echt vorkam. Ich konnte mir vorstellen, dass sich ähnliches irgendwo abspielen könnte und nicht nur in einem Buch. Auch fand ich gut, dass Lauras Vater in dem Buch eine größere Rolle zuteil wurde, als im ersten Band. Denn dieser pensionierte Anwalt, war mir mit seinen philosophischen und witzigen Aussprüchen so richtig sympathisch. Man kann diesen Opa einfach nur gern haben. Die Stimmung in dem Buch wurde außerdem auch gut vermittelt. Das Buch spielt nämlich in den Dunklen Monaten November und Dezember, also kurz vor Weihnachten. Und das hat auch wieder zu diesen düsteren Morden gepasst. Denn gleichzeitig wurde eine unbestimmte Reiselust mit den Zügen vermittelt. Und in einem dieser Züge spielte sich dann auch der Höhepunkt ab. Und dieser war, wie ich finde, einfach nur grandios. Denn ich wollte das Buch gar nicht mehr weglegen so spannend war es. Einfach nur richtig mitreißend. Ich hatte Angst um die Protagonisten und konnte nur mitfiebern. Das hat mich so richtig begeistert und war auch der ausschlaggebende Punkt dem Buch 5 von 5 möglichen Punkten zu geben. Abschließend kann ich wieder sagen, dass das Buch eine besondere und teilweise auch philosophische Stimmung vermittelt, mit vielen verschiedenen Facetten des alltäglichen Lebens, das sich in den Protagonisten wieder spiegelt. Das Setting passt super gut zum Inhalt und verstärkt die Atmospähre noch zusätzlich. Ich kann das Buch Krimi-Fans wirklich empfehlen und kann sagen, dass man den zweiten Teil auch ohne den ersten lesen könnte. Bis eben auf die Beziehung zwischen Laura Gottberg und Angelo Guerrini. 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen.

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