Donnerstag, 1. Mai 2014

Martin Walker- Grand Cru- Der zweite Fall für Bruno, Chef de police

Hallo Leseratten,
da mir schon der erste Teil des Kommissars Bruno in Saint-Denis im Herzen Frankreichs wirklich gut gefallen hat, musste ich mich jetzt auch noch auf den zweiten Teil stürzen, den ich mir natürlcih wieder bei derselben Person entliehen habe. Und zwar handelt es sich hier um "Grand Cru- Der zweite Fall  für Bruno, Chef de police". Dieser ist ebenfalls von Martin Walker hat 382 Seiten, ist ebenfalls im Diogenes-Verlag erschienen und kostet 10,90€. Diesmal wird der Leser sofort in die Handlung hineingeschmissen. Denn es kommte zu einem Feldbrand, auf einem Feld, von dem keiner weiß, wem es gehört. Schnell wird Bruno klar, dass es sich hier um Brandstiftung handelt, denn er findet heraus, dass es sich bei dem Feld um gentechnische Versuchspflanzungen eines Forschungslabors handelt. Für Bruno heißt es jetzt also fleißig zu ermitteln. Doch in Saint-Denis taucht gleichzeitig auch ein Amerikanischer Investor auf, der hier Wein anbauen möchte. Und als dann auch noch ein alter Mann tot aufgefunden wird und sein Adoptivsohn ebenfalls tot in einem Weinfass liegt, kommt es zu immer seltsameren Verwicklungen. Ob und wie all diese Geschehnisse in Saint-Denis zusammenhängen, muss Bruno nun herausfinden. Denn vielleicht ist die Todesursachen der Beiden Männer kein Unfall gewesen. Was hinter all dem schließlich steckt, müsst ihr dann schon selbst herausfinden, indem ihr es lest. Ich muss hier eindeutig sagen, dass mich das Buch noch mehr begeistert hat, als sein Vorgänger. Dadurch, dass der Leser von Anfang an mitten im Geschehen steckt, war es für mich beinahe unmöglich aufzuhören zu lesen, und so hab ich dann auch die ersten 200 seiten einfach mal am stück gelesen, ohne das es mir langweilig wurde. Den Schreibstil finde ich auch hier wieder großartig, denn wie ich finde schildert Martin Walker dieses französische Flair perfekt. Gleichzeitig finde ich, dass das Buch nicht nur eine Kriminalgeschichte übermittelt, die wirklich, wirklich spannend ist und unvermittelt neue Türen öffnet, sondern auch eine Landschafts- und Lebensbeschreibung im ländlichen Frankreich. Und erst die Beschreibung der Gerichte, die im Buch schon mal bei Bruno zuhause verspeist werden. Bei diesem Buch bekommt man Hunger auf die französische Küche. Und nicht nur das, da es in dem Buch auch hauptsächlich um Wein geht, bekommt der Leser einen fantastischen Einblick in die französische Weinkultur. Ich wäre ja gerne einmal bei Bruno zuhause eingeladen, da sich der Leser die Schauplätze Dank der guten Beschreibungen realistisch vorstellen kann. Letztendlich fand ich das Buch wieder richtig richtig gut, auf den letzten 50 seiten dachte ich mir dann, dass eine gewisse Person hinter allem stecken müsste und ich hatte sogar mal recht. Das hat mich dann noch mehr begeistert, denn ich lag bisher bei jedem Buch mit meiner Einschätzung falsch. Und hier war ich zwar bei der richtigen Person aber das, was eigentlich dahintersteckte, hätte ich niemals geglaubt. Leider gibt es für mich aber ein kleines Manko, nämlich den Klappentext. Diesen fand ich hier nicht sonderlich gut gewählt, denn dort wird nicht der Brand in den Mittelpunkt gerückt, sondern der Tote im Weinfass. Dieser kommt im Buch aber erst recht spät vor, und eigentlich steht auch eher der Brand bis dahin im Mittelpunkt der Geschehnisse und danach sogar auch noch. Nichts desto trotz und weil ich ja auch nicht viel auf Klappentexte gebe und ihn auch erst danach gelesen habe, bekommt das Buch von mir 5 von 5 Punkte. Ich kann das Buch wirklich jedem weiterempfehlen und diese Reihe hat mittlerweile auch einen großen Platz in meinem Herzen. Wer den ersten Teil mochte, wird auch den den zweiten Teil mögen, den ich beinahe noch ein bisschen besser fand. Aus diesem Grund stürze ich mich jetzt auch gleich auf den dritten Teil.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 

Und Viel Spaß beim Lesen

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