Sonntag, 11. Mai 2014

Martin Walker- Femme fatale- der fünfte Fall für Bruno, Chef de police

Hallo leseratten,
heute habe ich dann auch gleich nach dem vierten Teil, den 5. Teil verschlungen und zwar "Femme Fatale" von Martin Walker. Das Buch hat 427 Seiten, ist wieder im Diogenes-Verlag erschienen und kostet im Moment 10,90€, aber nicht in der gebundenen Ausgabe, wie ich sie hatte. Und nach diesem Teil wars das auch erst mal, denn der sechste Teil ist im Moment erst auf Englisch erhältlich. Und ich weiß nicht, ob ich nicht lieber noch auf die deutsche Ausgabe warten sollte, oder es einfach doch lesen sollte. Aber naja bals kommt ja auch die deutsche Ausgabe heraus. Jetzt geht es aber erst einmal um "Femme fatale". Ich muss gleich zu Anfang sagen, dass der Titel meiner Meinung nach am besten von allen gepasst hat. Denn in dem Buch geht es darum, dass eine tote Frau in einem Kahn auf dem Fluss, der durch Saint-Denis fließt, angetrieben wird. Doch das ist nicht alles, denn auf ihren Bauch ist ein Pentagramm gemalt und alles wirkt als hätte sie an einer Schwarzen Messe teilgenommen. Gleichzeitig zu diesem Mordfall, den Bruno aufklären soll, kommt Isabelle wieder angereist und eine Investment-Firma unterbreitet dem französischen Städtchen das Angebot, ein Feriendorf aufzubauen. Doch schnell wird auch hier klar, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht, weshalb Bruno auch in diesem Fall ermitteln soll. Auch in diesem Band ist natürlich alles viel verwickelter und verzwickter, als man glauben möchte und es wird richtig schwierig für Bruno. Dieses Buch fand ich natürlich auch wieder grandios. Denn wie ich finde, kommen in diesem Buch so unglaublich unterschiedliche Charaktere vor, dass man eigentlich jeden verfolgen möchte. Und ich fand außerdem, dass auch die Spannung nicht zu kurz kam, besonders als der Leser an einer Stelle nicht in Brunos Handlung eingeweiht wurde, beziehungsweise nicht vollständig, weshalb die folgenden Szenen wirklich überraschend kamen. Auch besticht das Buch wieder durch seine Geschichte, denn es geht auch diesmal wieder weit zurück, bis zur Resistance. Aber das ist noch nicht alles, denn es geht noch weiter bis zum Absolutismus und dort um genau zu sein zum Sonnenkönig Ludwig XIV. Die Frauen die dem Titel ihren Namen geben, waren hier sowohl sympathisch, hatten Namen, die ins Gedächtnis gingen, weil es auch um alten französischen Adel ging, und eine der Frauen war eine richtige Hexe. Also vom Charakter her. Außerdem lernt man auch die Höhlenlandschaft des Perigord kennen, was aber leider nicht real war, sondern nur auf zwei ähnlichen Vorlagen beruhte. Aber das war trotzdem wirklich gut geschildert, wie ich fand. Als es dann zum Höhepunkt kam, wurde dieser auch hier wieder durch einen richtig großartigen Showdown dargestellt. Man wollte einfach nur wissen, wie es weitergeht und konnte nicht aufhören zu lesen. Der einzige Nachteil war hier natürlich, dass es nicht mehr ganz so realistisch erschien. Aber das ist mir eigentlich egal, solange es sich zum einen in die Gschichte einfügt und zum anderen spannend zu lesen ist. Und es war nicht nur das. Einige Stellen fand ich von der Szenerie und Darstellung sogar richtig gruselig. Als Film oder Serie könnte ich mir diese Episode wirklich gut vorstellen, aber nicht als Krimi, sondern eher als Thriller. Abschließend kann ich sagen, dass mir der fünfte Teil der Bruno-Reihe wieder sehr gut gefallen hat. Und ich gebe dem Buch wieder 5 von 5 Punkten. Ich finde das Martin Walker sich immer mehr steigert und die Geschichten immer komplexer und spannender werden, weshalb ich hoffe, dass dieser schon über sechzigjährige Herr noch viel mehr schreibt. Ich empfehle die komplette Reihe also weiter. 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen

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