Freitag, 4. April 2014

Kristin Harmel- Solange am Himmel Sterne Stehen

Hallo Leseratten,
heute habe ich mal wieder ein Liebesgeschichte, oder zumindest mal eine Geschichte über Liebe gelesen. Und zwar "Solange am Himmel Sterne stehen" von Kristin Harmel. Aber erstmal zum Buch: das Buch hat 479 seiten ist broschiert und für 9,99€ im Blanvalet-Verlag erschienen. Zum Cover muss ich erst einmal sagen, dass ich das Buch eher unscheinbar fand und eigentlich sogar richtig schrecklich. Nach der Lektüre kann ich sagen, dass es teilweise passt. Aber es muss mir ja immer noch nicht gefallen, oder. Jedenfalls finde ich es einfach nur hässlich. Da mir das Buch aber dennoch empfohlen wurde, schon mit dem Kommentar, das der Einband nicht so schön gestaltet ist, wie die Geschichte, habe ich es dann dennoch gelesen. In dem Buch geht es um Hope, einer geschiedenen Mutter, die das kurz vor dem Ende stehende Familienunternehemen, eine Bäckerei am Cape Cod, führt. Ihre Mutter ist bereits Tod, aber ihre Großmutter Rose lebt noch. Sie leidet an Alzheimer, lebt in einem Pflegeheim und gleitet immer weiter in einen Zustand geistiger Umnachtung hinüber. Dazu kommen dann für enoch Probleme mit ihrer Tochter Annie. Als Rose ihr dann an einem Abend der Klarheit einen Zettel, mit Namen und der Aufforderung nach Paris zu fahren, gibt, beginnt eine abenteuerliche Reise für Hope. Dort erfährt sie zum einen, dass ihre Mutter Jüdin war, im 2. Weltkrieg floh, und ihre Familie im Holocaust starb. Doch Hope erfährt auch, dass Rose damals die Liebe ihres Lebens gefunden hat und diese versuchen Hope, ihre Tochter Annie und einige Freunde nun zu finden. Die Geschichte ist wirklich wunderbar geschrieben und das Wort Liebe bekommt in diesem Buch eine noch viel größere Bedeutung. Ich muss aber sagen, dass ich die ersten 70 Seiten nicht so toll fand, das Buch erschien mir bis dahin einfach belanglos und langweilig, aber dann kam es so richtig in Fahrt und ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte hat mich sogar zu Tränen gerührt, was bei mir sonst nur selten passiert. Was mir dazu noch besonders gut gefallen hat war, dass es zwischen den einzelnen Abschnitten ein Backrezept zu den, im Buch genannten, Gebäckstücken gab. Das heißt man kann das Buch nicht nur durch Lektüre miterleben, sondern auch kullinarisch, indem man es einfach nachbackt. Ich habe leider bisher keins der Rezepte ausprobiert, da ich das Buch wieder in die Bücherei bringen musste, aber ich habe mir einige herausgeschrieben, die ich dann auch wirklich mal ausprobieren werde. Denn im Buch werden die Gebäckstücke richtig gut beschrieben, und man bekommt vom Lesen allein schon Hunger. Das Buch erzählt also eine traumhafte Geschichte von und über Liebe. Herzzerreißend und teilweise traurig. Aber zwischendurch gab es auch einige lustige Momente, bei denen ich sogar herzhaft lachen konnte. Denn die Situationskomik an einer Stelle hat mich wirklich unglaublich begeistert. Abschließend kann ich sagen dass ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Die Geschichte ist großartig und, obwohl ich die ersten Seiten nicht so toll fand gebe ich dem Buch allein wegen dem Rest 4 Punkte (man kann ja nicht jedem Buch 5 Punkte geben). Wer gerne Liebesgeschichten liest, und vielleicht sogar noch etwas über den Holocaust, oder die abrahamitischen Religionen in Paris zur Zeit des 2. Weltkriegs erfahren möchte, ist mit diesem Buch wirklich gut bedient. Und wer gerne backt wird sogar noch zusätzlichen Spaß an diesem Buch haben. (es gibt ja sogar ein Backbuch zum Roman :))
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag
Und Viel Spaß beim Lesen

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