Sonntag, 27. April 2014

Elisabeth Rapp- Wenn er mich findet, bin ich tot

Hallo Leseratten, 
nachdem ich jetzt mein erstes großes Flop-Buch gelesen habe, außer natürlich Shades of Grey, aber dazu muss ich mittlerweile einfach nichts mehr sagen, sonst würde ich abfällig werden, habe ich mich jetzt auf einen weiteren Jugendthriller gestürzt, bei dem ich gehofft habe dass er besser war als das Buch zuvor. Diesmal war "Wenn er mich findet bin, ich tot" von Elisabeth Rapp Das Buch ist broschiert und kostet aktuell bei Amazon 13,95€. Es ist im Deutschen Taschenbuch-Verlag erschienen und hat 377 Seiten. Zum Cover kann ich so viel sagen: Ich finde es wirklich grandios. Es baut schon vor der Lektüre eine düstere Stimmung auf, die zum Thriller passt. Nach der Lektüre kann ich aber sagen, dass das Cover zwar zum Inhalt passt, aber, meiner Meinung nach, auch nicht durchgehend eine Rolle spielt. Zum Inhalt kann ich sagen, dass es um Tilly geht, die mit anderen schwer erziehbaren Jugendlichen in einem Erziehungslager im Norden Finnlands ankommt. Die Jugendlichen sollen dort eine Eisjugendherberge aufbauen. Das ist aber nicht das eigentliche, worum es geht. Denn Tilly, die unter Verfolgungswahn leidet, lernt dort Sandra kennen, die jedoch nach einem Umstyling, um Tilly ähnlicher zu sehen, ermordet wird. Tilly wird schnell klar, dass hier nicht einfach Sandra ermordet wurde, sondern der Mörder hinter ihr her war. Aus dem Grund versucht sie dem Mörder mit ihren Freunden Paolo und Kolja eine Falle zu stellen und ihn vermeintlich zu töten. Doch als die drei nach Deutschland zurückkehren, findet Tilly heraus, dass mehr hinter diesem Mord steckt. Und so versucht sich Tilly in ihrer Vergangenheit Klarheit zu verschaffen und herauszufinden, wer hinter ihr her ist. Ob ihr das mit der Hilfe ihrer Freunde gelingt, müsst ihr jetzt natürlich selber lesen. Als Erstes muss ich einmal sagen, dass ich ziemlich überrascht war, dass das Buch eigentlich größtenteils in Deutschland spielt. Wegen des Klappentextes, dachte ich, dass sich das Buch eigentlich größten Teils im Schnee in Finnland abspielt und dem war leider nicht so, was mich etwas enttäuscht hat. Ich kann zwar sagen, dass das Buch gut zu lesen war. Das war dann aber auch das Einzige, was ich an dem Buch gut fand. Ich wurde eigentlich überhaupt nicht mit den Charakteren warm. Diese fand ich nämlich einfach nur seltsam und teilweise sehr dumm. Und ich kann sagen, dass ich mit keinem der drei eigentlichen Hauptprotagonisten befreundet sein wollte. Ein weiteres Manko für mich war die eigentliche Geschichte. Diese erschien mir auch, wegen des Verfolgungswahns, sehr an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig. Viele Handlungen in dem Buch erschienen mir einfach nicht realistisch genug und ich konnte mir vieles einfach nicht gut genug vorstellen oder fand es schlicht und ergreifend unglaubwürdig. Zur Spannung kann ich sagen, dass es okay war. Spätestens als die Protagonisten wieder in Deutschland waren hatte ich Lust zu erfahren, was denn jetzt hinter all dem steckt. Aber es hat mich jetzt auch nicht so sehr gefesselt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Für mich waren nur die letzten Seiten richtig spannend. Und damit meine ich die letzten 30 Seiten, denn in denen spielte sich der eigentliche Höhepunkt ab. Das fand ich viel zu gequetscht und ich hätte mir vielleicht noch ein paar Seiten mehr erwartet. Denn für mich endete das Buch einfach zu abrupt. Abschließend kann ich jetzt sagen, dass ich mir das Buch nicht noch einmal kaufen würde. Gut, dass ich es geschenkt bekommen habe. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Punkte, denn ich fand es trotz allem besser als "Auch dein Tod ändert nichts". Ich würde es nicht unbedingt weiterempfehlen, da mich der Klappentext auch ein wenig in die Irre geführt hat, aber die Thematik an sich war schon interessant. Denn das was in Tillys Vergangenheit schlummert, hat Potenzial finde ich. Also, wer zum Beispiel in der Bücherei auf dieses Buch stößt, kann es ja trotzdem mal lesen. Vielleicht gefällt es euch ja mehr als mir. 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag
Und Viel Spaß beim Lesen

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