Dienstag, 11. März 2014

Heinrich Veh- Drei Stufen ins Verderben

Hallo Leseratten,
heute habe ich mal einen etwas anderen Krimi gelesen und zwar "Drei Stufen ins Verderben" von Heinrich Veh. Das Buch hat 294 Seiten, ist im Fahner-Verlag erschienen und kostet 12,80€, aber natürlich habe ich es wieder in der Bücherei ausgeliehen. Das Buch ist aus dem Grund besonders für mich, da es ein Mittelfranken-Krimi ist und somit auch in meiner Heimat spielt. Und das beste daran, und auch der eigentliche Grund, warum ich es gelesen habe, ist, dass es sogar in meiner Heimatstadt spielt. Dadurch konnte ich mir auch immer vorstellen, wo sich die Protagonisten gerade befinden und wie die Location aussieht. Das fand ich gleich zu Anfang echt cool. Aber jetzt sollte ich erst einmal zum Inhalt kommen. In der Gruft der Kirche Sankt Gumbertus in Ansbach wird eine, nach einem Gewaltakt verletzte, Frau aufgefunden. Hauptkommissar Sperber soll dann herausfinden, wer der Täter ist. Dies führt ihn weit zurück in die Vergangenheit. Ich muss jetzt an dieser Stelle einmal ehrlich sein. Bis auf die Location, das heißt, dass das Buch in meiner Heimatstadt spielte, hat mir eher wenig daran gefallen. Klar die Geschichte klingt eigentlich sehr spannend. Doch für meinen Geschmack konnte sie letztendlich nicht so viel bieten. Und das lag schon allein am Schreibstil. Diesen fand ich sehr langweilig, obwohl ich sogar relativ schnell mit dem Buch vorankam. Doch gleichzeitig beschränkte sich die Haupthandlung des Buches auf den hinteren Teil. Davor wird einfach nur in relativ langsamen Schritten vor sich hin ermittelt. Und das finde ich baut nicht wirklich Spannung auf. Teilweise fand ich das Buch so langweilig, dass ich kein Interesse mehr hatte es fertig zu lesen. Und das Ende, bei dem dann doch noch Spannung aufkam, fand ich von der Idee her, zwar echt gut, doch auch hier hat es, meiner Meinung nach, an der Umsetzung etwas gehapert. Ich fand nämlich den Schluss sehr fantastisch und unglaubwürdig. Er war nur dazu da, um wenigstens etwas Spannung aufzubauen und das Buch in irgendeiner Weise zu beenden, ohne, dass es einfach im Nichts verläuft. Letztendlich muss ich sagen dass mir das Buch so nicht gefallen hat. Das einzige gute daran war, dass es in meiner Heimatstadt gespielt hat und, dass die Ideen hinter dem Buch ziemlich interessant waren. An der Umsetzung ist der Autor, meiner Meinung nach, aber gescheitert. Und zwar so richtig. Also gebe ich dem Buch nur 2 von 5 Punkten und bin mir nicht sicher, ob ich es irgendjemanden weiterempfehlen sollte. Denn ich fand es eigentlich eher eine Zeitverschwendung. 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag
Und Viel Spaß beim Lesen

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