Freitag, 7. Februar 2014

Jonas Jonasson- Die Analphabetin, die rechnen konnte



Hallo Leseratten, 
heute habe ich das Erste von den beiden Büchern gelesen, die ich zu Weihnachten bekommen habe. Und das war „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ von Jonas Jonasson.  Das Buch hat 447 Seiten, ist im Carl´s Books-Verlag erschienen und kostet 19,99€. Nach "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand", ist dies, soweit ich weiß, das zweite Buch des Autors und ebenso wie der "Hundertjährige" auf der Spiegel Bestsellerliste auf Platz 1 gelandet. Zum Inhalt ist so viel zu sagen. Im Buch wird zum einen die Lebensgeschichte der schwarzen Südafrikanerin Nombeko erzählt, die aufgrund eines Unfalls bei einem Ingenieur landet, der für die Regierung Atombomben herstellen soll. Da Nombeko wie der Titel schon sagt sehr schlau ist, muss sie diesem helfen, und es kommt zu spannenden Verwicklungen, die sie mit einem ebenfalls angeführten Zwillingspaar, die beide Holger heißen, und in Schweden leben zusammenführt. Und das in Schweden. Was dann noch so alles passiert, müsst ihr schon selbst lesen. Zum Buch muss ich sagen, dass mir die Geschichte wirklich gut gefallen hat. Es ist viel passiert und mir wurde nicht langweilig beim Lesen. Jonas Jonasson schafft es mit offenen Fragen, die erst später geklärt werden, zu fesseln. Und auch zu begeistern. Denn auch hier lernt man so einiges über die südafrikanische Geschichte, was natürlich auch ein bisschen verwirbelt und spannend aufbereitet wurde. Das Buch ist wirklich witzig zu lesen und es kam schon mal vor das ich laut lachen musste, anstatt nur zu schmunzeln. Und das schafft nur selten ein Buch mit mir. Also wirklich Top. Leider gibt es aber auch einen einzigen Negativpunkt, der dem Buch beinahe seinen fünften Punkt kostet. Und zwar kam es, meiner meinung nach, ziemlich an den Geschichtsverlauf des „Hundertjährigen" heran. Denn letztendlich wird auch hier in Schweden herumgefahren. Aber eben nicht mit einem Geldkoffer, sondern mit einer anderen Sache, die ihr selbst lesen müsst. Das fand ich, wirkte so, als ob der Autor, versuchen würde die Geschichte des Hundertjährigen zu imitieren um mit diesem zweiten Roman ebenfalls einen Welterfolg zu landen. Aus dem Grund muss ich sagen, dass es zwar an der Geschichte kaum etwas zu bemängeln gibt und diese für mich auch richtig witzig war, aber es erschien mir auch so, als würde sich die Geschichte ziemlich am "Hundertjährigen" orientieren. Das war leider ein wenig schade, wie ich finde. Abschließend muss ich sagen, dass mir das Buch wirklich sehr gut gefallen hat. Wegen der Ähnlichkeit zum ersten Buch des Autors, kann ich aber leider nur 4,5 von 5 Punkten vergeben. Aber keine Sorge das Buch gehört trotzdem in meine Hall of Fame, da ich richtig viel Spaß hatte es zu lesen. Ich kann es jedem, der „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ gelesen hat und es auch mochte, weiterempfehlen. Denn vom selben Humor ist noch alles erhalten geblieben. Manchmal gab es Momente, in denen ich mir dachte, „Wie dumm können die eigentlich sein!“ Und das hat mich dann natürlich auch zum Lachen gebracht. Also lest beide Bücher unbedingt, wenn ihr es noch nicht getan habt. Ansonsten muss ich sagen, dass ihr etwas verpasst habt. Und vor allem wenn ihr schon den ersten Teil gelesen habt, schaut euch den Kinofilm an, der der bald in die Kinos kommt. Ich werde es auf jeden Fall tun, weil das Buch eines meiner Lieblingsbücher ist. Ich hoffe der Kinofilm kommtan das Buch heran, denn der Trailer verspricht schon sehr viel, wie ich finde.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
und Viel Spaß beim Lesen.

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