Samstag, 15. Februar 2014

Alexandra Pilz- Zurück nach Holly Hill





Hallo Leseratten, 
heute habe ich wieder ein Buch fertig gelesen, um das ein großer Hype bestand. Und zwar „Zurück nach Hollyhill“ von Alexandra Pilz. Es ist im Heyne-Verlag erschienen, kostet in der gebundenen Ausgabe 16,99€ und hat 348 Seiten. Also relativ kurz. In dem Buch geht es um Emily, deren Eltern tot sind. Sie erhält aber zu ihrem Schulabschluss einen Brief ihrer Mutter, den ihr ihre Großmutter übergibt. In diesem Brief wird sie aufgefordert, in das Heimatdorf ihrer Mutter zu reisen, das wie der Titel schon verrät, Hollyhill heißt. Doch dieses Dorf ist auf keiner Karte verzeichnet. Was es damit auf sich hat und ob sie das Dorf schließlich auch findet, müsst ihr dann schon selbst lesen. Ich fand das Buch wenn ich ehrlich sein soll, überhaupt nicht gut. Ich habe mich durch das Buch gequält und bin froh, es nur von einer Freundin ausgeliehen zu haben. Denn die Geschichte hat mir einfach nicht gefallen und konnte mich auch nicht in ihren Bann ziehen. Das Cover finde ich außerdem auch nicht so toll, denn Gelb in der Verbindung mit Pink finde ich einfach schrecklich. Aber jetzt mal zum Inhalt und was mir daran nicht gefallen hat. Erstmal fand ich den Anfang viel zu schnell. Es passiert einfach zu viel und das alles zu schnell. (Achtung hier muss ich spoilern:                                                 Sie findet dieses Dorf ohne es richtig zu suchen innerhalb von 5 seiten hat sie jemanden gefunden, der weiß, wo das Dorf ist).
Das fand ich einfach schrecklich. Anschließend war ich dann teilweise nur noch verwirrt. Alles geht kreuz und quer. Und wie ihr sicher schon wisst ist „Zurück nach Hollyhill“ ein Zeitreiseroman. Deshalb wusste ich auch irgendwann auch nicht mehr, wo hier die Vergangenheit aufhört und die Gegenwart anfängt. Wer das Ende kennt, wird mich vielleicht verstehen. Denn ich fand das, was am Anfang, bezeihungsweise in der Mitte der Haupthandlung geschieht, hätte auch nur eine Traumhandlung sein können, die nie wirklich passiert ist. Das hat mich noch mehr verwirrt. Für meinen Geschmack war dieses Buch ein einziges Wirrwarr. An den Protagonisten hatte ich dann auch so einiges auszusetzen. Die beiden Hauptprotagonisten fand ich einfach zu flach und von Emily war ich eigentlich durchweg genervt. Sie hat einfach immer so gehandelt, dass sie niemanden an sich heranlässt, wodurch ich mich ziemlich aufregen konnte, denn klare Antworten zu geben hätte ihr in einigen Situationen sicherlich helfen können. Aber nein, sie musste nach ihrem Kopf handeln. Die andere Hauptperson Matt, fand ich auch nicht sonderlich sympathisch. Denn dieser erschien mir sehr mürrisch und ebenfalls nur nach seinem Kopf zu handeln. Und die kleine Liebesgeschichte die sich am Ende entwickelt, fand ich schließlich nur noch unnötig. Das hätte es dann auch nicht mehr gebraucht! Der Schreibstil der Autorin war okay. Aber er hat mich jetzt auch nicht sonderlich vom Hocker gehauen. Teilweise fand ich ihn sogar sehr kindlich, obwohl Emily schon beinahe 18 Jahre alt ist. Da hätte ich mehr erwartet. Letztendlich muss ich sagen, dass ich das Buch einfach nicht gut fand. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich dem Buch nur einen oder 2 sterne gebn sollte. Ich tendiere aber zu 2 Punkten, da die Idee eigentlich gar nicht mal so schlecht ist. Nur an der Umsetzung ist die Autorin, meiner Meinung nach, gescheitert. Und Spannung war jetzt auch nur auf den letzten 70 Seiten vorhanden. Abschließend muss ich sagen, dass ich den 2. Teil dieser Reihe „Verliebt in Hollyhill“ eher nicht lesen werde. Denn diesen ersten Teil fand ich schlichtweg zu schrecklich. Ich bin froh jetzt wieder etwas anderes lesen zu können. Eure Meinung würde mich in diesem Fall aber schon interessieren. Wenn ihr das Buch schon gelesen habt, lasst mir doch ein Kommentar da, wie ihr es fandet.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag
Und Viel Spaß beim Lesen.

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