Samstag, 4. Januar 2014

Stephen King- Die Arena, Under the Dome



Hallo Leseratten,
nach ewig langer Zeit habe ich es dann auch endlich mal geschafft „Die Arena- Under the Dome“ von Stephen King fertig zu lesen. Ich habe dafür jetzt tatsächlich genau einen Monat gebraucht. *waaaah* Das Buch hat 1280 Seiten, es sei mir also verziehen, dass ich länger gebraucht habe, und kostet in der, im Heyne-Verlag erschienenen, Taschenbuchausgabe 12,99€. Im Buch geht es um die Kleinstadt Chester´s Mill. Um diese herum entsteht plötzlich eine Kuppel aus einem Kraftfeld, aus der die Einwohner nicht mehr hinauskönnen und von außen nichts mehr eindringen kann. Im Buch wird das Leben der gefangenen Einwohner aufgezeigt und in verschiedenen Facetten beleuchtet. Wie sie mit der Kuppel umgehen und welche Auswirkungen das auf die Politik und sonstiges hat. Ob die Einwohner sich schließlich befreien können oder die Kuppel von selbst verschwindet müsst ihr dann natürlich schon selbst lesen. Ich habe mir das Buch von einer Freundin, die ebenfalls sehr lesebegeistert ist ausgeliehen. Diese meinte schon zu Anfang, dass sie das Buch schrecklich fand. Ich konnte das in diesem Fall kaum glauben, denn ich habe schon mehrere Stephen King Bücher gelesen und alle geliebt. So zum Beispiel Puls-Cell, Wahn- Duma Key oder Carrie. Aber jetzt im Nachhinein muss ich schon sagen, dass meine Freundin schon teilweise Recht hatte. Denn das Buch hat mich jetzt nicht so besonders vom Hocker gehauen. Ehrlich gesagt, bin ich sogar froh es nun endlich nach einem Monat durchzuhaben und wieder was anderes lesen zu können.  Ich komme deshalb jetzt mal lieber erst zu den Pluspunkten des Buches. Trotz den vielen Seiten, relativ klein geschriebenen Textes, kommt man gut vorwärts. Auch beleuchtet Stephen King sein Buch mit vielen Protagonisten, die ein großes in einander verwobenes Gesamtbild dieser Kleinstadt ergeben. Außerdem kommt dieser Stephen King eigene, schwarze Humor nicht zu kurz. So wird schon mal aus der Sicht eines Murmeltiers, kurz vor seinem Tod erzählt, oder aus der eines Hundes. Aber wie üblich, werden Körper auch grotesk entstellt und Leichenteile fliegen durch die Luft. Genau das mag ich an Stephen King besonders gerne. Denn obwohl es im ersten Moment ziemlich ekelhaft sein kann, ist es letztendlich eigentlich schon wieder komisch. Vielleicht liegt das aber auch an meinem schrecklichen Humor. Man weiß es nicht. Außerdem fand ich, dass die Geschichte eigentlich nie richtig langweilig wurde, obwohl ich das auf diesen fast 1300 Seiten erwartet habe. Leider gab es dann eben auch so einige negative Aspekte an diesem Buch.  Es wurde zwar nicht langweilig, aber es hat sich immer noch ewig hingezogen. Meiner Meinung nach passiert hier in diesem Buch schon fast zu viel. Ich kann mich jetzt nachdem ich fertig bin, beinahe nicht mehr an den Anfang erinnern. Es ist einfach zu viel los. Man kommt sich vor, als hätte Stephen King hier schon eine Serie in einem großen Buch niedergeschrieben. Vielleicht schaue ich mir ja mal demnächst die Serie an. Denn meiner Meinung nach, kann man dieses Buch perfkt übernehmen, es gibt viele Protagonisten, viele Ereignisse und eine große Geschichte. Aus diesem Grund hat sich also das Buch eigentlich ziemlich hingezogen. Und es gab auch eher unwichtige Ereignisse, die keine Rolle für die Handlung gespielt haben. Außerdem fand ich die Auflösung am Ende des Buches, etwas bescheuert. Und das muss ich jetzt auch so ausdrücken. Es kam mir so vor, als hätte Stephen King am Schluss keine Ahnung gehabt, wie er die Kuppel jetzt wieder loswerden soll. Und deshalb hat er etwas eingeführt, das ich hasse. Abgrundtief hasse. Ich sage jetzt nicht was es ist, aber diejenigen, die das Buch kennen, werden jetzt glaube ich wissen, was ich meine. Denn ich meine den Grund für diese Kuppel. Ich finde, das hätte es am Ende dann auch nicht mehr gebraucht. Mit etwas mehr Kreativität, warum es diese Kuppel überhaupt gibt, hatte ich schon gerechnet. Aber doch nicht damit. Und das hat mir dann eigentlich so ziemlich das Ende des Buches versaut. Was eigentlich gut angefangen hat, trotz einiger Mankos, wurde durch dieses schreckliche Ende zunichte gemacht. Nein, nein, nein. Das hat mich in dem Moment wieder so aufgeregt und es regt mich auch immer noch auf. Aber der komplette Schluss, also die letzten drei Seiten, haben mir dann wieder besonders gut gefallen. Denn diese waren unglaublich schön geschrieben und haben die Geschichte so richtig gut abgerundet, fand ich. Letztendlich war „Die Arena –Under the dome“ ein gutes Buch die Geschichte war echt spannend, aber die Umsetzung war teilweise etwas holprig. Das Buch bekommt von mir also 3 von 5 Punkten. Wer Stephen King gern mag sollte es auf jeden Fall trotz der abschreckenden Seitenzahl lesen, aber wer Stephen King ausprobieren möchte, sollte lieber zu einem anderen Band dieses grandiosen Autors greifen. Denn das Ende kann schon etwas verstören, beziehungsweise abschrecken noch einmal etwas anderes von Stephen King zu probieren. Wer übernatürliche Wesen und Begebenheiten mag, sollte aber zugreifen wie ich finde. (ich bin ja da kein Fan davon). Aber naja. Ich lese jetzt mal meine Weihnachtsgeschenke.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
und Viel Spaß beim Lesen

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