Donnerstag, 5. Dezember 2013

Rainer M. Schröder- Liberty 9 Sicherheitszone


Hallo Leseratten, 
Heute habe ich mal wieder eine Dystopie gelesen und zwar „Liberty 9- Sicherheitszone“ von Rainer M. Schröder. Das Buch ist im cbj-Verlag erschienen und kostet in der gebundenen Ausgabe 18,99€. Ich habe es aber wieder mal in der Bücherei ausgeliehen und aus dem Grund habe diesmal kein Bild für euch. Das Buch musste nämlich wieder zurückgebracht werden und leider hab ich vergessen ein Foto zu machen. Hier findet ihr dann also den Amazon-Link zum Buch: http://www.amazon.de/Liberty-Sicherheitszone-Rainer-M-Schr%C3%B6der/dp/3570154645/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1385150810&sr=1-1&keywords=liberty+9+sicherheitszone 
Zunächst komme ich jetzt einmal zum Einband. Dieser ist in schönen Blautönen gehalten und auf der Vorderseite ist ein großes Gesicht abgebildet. Schön und Gut. Es ist zwar nicht mein Lieblingscover aber es ist annehmbar. Zum Inhalt is dann soviel zu sagen. Es geht um Kendira die in einem Tal mit dem Namen Liberty-Valley lebt und dort in der Sicherheitszone von Liberty 9 eine Ausblidung erhält, die zum Ziel hat, in den sogenannten Lichttempel zu kommen und dort den Erhabenen Dienst abzuleisten. Doch dann trifft sie auf den Servanten Dante, der sie zum Nachdenken über dieses Leben im Tal und über die Arbeit im Lichttempel bringt. Denn als ein Lehrer von ihnen hingerichtet wird, hinterlässt dieser eine Botschaft für die Servanten und Electoren, wie Kendira, die nur bedeuten kann, dass sie der sichere Tod erwartet. Aus dem Grund haben Kendira und Dante vor, aus Liberty 9 zu fliehen und ob ihnen das gelingt müsst ihr schon selbst lesen. Erstmal muss ich sagen, dass man direkt in der Geschichte landet. Man wird vom Autor praktisch wie ihr eben bei der Inhaltsangabe mit unbekannten Begriffen bombadiert! Das fand ich schon mal nicht so gut, denn jetzt muss ich euch erstmal Alles in Ruhe erklären. Also Liberty 9 ist ein Tal, das äußerst gut bewacht ist, da es immer wieder Angriffen von aussen  von den sogenannten Nightraidern die das Tal sogar bombadieren ausgesetzt ist. In dem Tal leben die Schüler, die sogennanten Electoren, zu denen auch Kendira gehört. Diese bekommen eine besondere Aussbildung. Sie lernen viel über Technologie und Ähnliches außerdem müssen sie Computer animierte Geschicklichkeitsspiele machen, oder wie auch immer ich das nennen soll. Dabei wird die Reaktion trainiert. Neben den Schüler gibt es auch Lehrer und Servanten. Servanten sind sozusagen das Dienstpersonal und ungefähr im selben Alter wie die Electoren. Während die Electoren jedoch mit 18 Jahren in den Lichttempel fahren und dort ihren Dienst für den Staat Hyperion erfüllen, kommen die Servanten nach Eden wo sie in der Landwirtschaft arbeiten.Eden ist dabei der Andere Teil dieses Tals. Die Nightraider probieren immer wieder Schändliches Gedankengut durch Raketen nach Liberty9 zu bringen. Wer jedoch damit in Kontakt tritt wird hingerichtet, beziehungweise demjenigen steht Cleansing bevor. Das heißt derjenige wird unter Strom gesetzt und führt danach das Leben eines geistig behinderten. Sowas geschieht auch mit dem oben genannten Lehrer. Das alles kann man sich nur ungefähr während der Lektüre erschließen und man erfährt kaum etwas über diesen Staat an sich. Außerdem muss ich sagen, dass dieses Buch eigentlich nicht wirklich spannend war, man hat praktisch nur mit Kendira zusammen gelebt und ab und an wieder etwas über liberty 9 erfahren, was dann Zweifel aufgeworfen hat, weshalb dann in Kedira der Wunsch entsteht zu fliehen. Leider wurde das Buch erst so richtig spannend auf den letzten hundert Seiten. Gut fand ich aber doch, dass es zwischendrin Kapitel gab die aus der Sicht einer unbekannten Person geschrieben war. Über diese Person möchte ich hier nichts sagen. Jedoch erfährt man das ganze Buch über nicht, wer das eigentlich ist. Eigentlich wäre das Buch schon gut, aber ich muss sehr viele Abzüge geben. Weil einfach so wenig erklärt wird. Ich stehe am Schluss eigentlich immer noch mit einem großen Fragezeichen zu einigen Angelegenheiten und diesem Staat Hyperion da. Mir bleibt einfach so viel fragwürdig. Außerdem ist der Schreibstil der Geschichte sehr, sehr sachlich meiner Meinung nach, was mir manchmal sehr betrachtend vorkam. Ich war einfach nicht richtig drin. Als Pluspunkt dieser Dystopie war diese neuartige Verwendung des Präteritums als Zeitform. Bis jetzt habe ich hauptsächlich Dystopien im Präsens gelesen. Dies ist aber gleichzeitig ein Negativpunkt, weil es sich so viel mehr nach Science-Fiction angefühlt hat und nicht nach Zukunftsvision. Abschließend muss ich zu „Liberty 9- Sicherheitszone“ sagen dass es okay war. Ich kann es nur so mittelmäßig weiterempfehlen, weil es nicht wirklich spannend war und echt sehr verwirrend. Von der Geschichte gibt es auch noch einen zweiten Teil, den ich im Anschluss jetzt lesen werde. Mal sehen ob ich da dann mit dem Schreibstil und der Geschichte besser klarkomme. Ich hoffe auf jeden Fall, dass die Geschichte beim zweiten Teil spannender wird und ich einen besseren Einblick in diese äußerst seltsame Welt erhalte. Mal sehen mal sehen. Außerdem würde mich interessieren, ob ihr das Buch schon gelesen habt und wenn ja, wie es euch gefallen hat. 
Ich wünsche euch noch einen Schönen Tag
Und viel Spaß beim Lesen.

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