Montag, 28. Oktober 2013

Dan Brown - Inferno



Hallo Leseratten,
Gerade habe ich Dan Browns „Inferno“ fertig gelesen. Da ich gerade erst in Florenz war, während meines Urlaubs in der Toskana, hat es mich sowieso schon gereizt dieses Buch zu lesen. Zuätzlich bin ich noch ein großer Dan Brown Fan und habe alle seine Bücher verschlungen und war so richtig begeistert als ich endlich Inferno in Händen halten konnte. Ich hatte das Buch durch Zufall im Neuerscheinungen-Regal meiner Bücherei entdeckt, und war so richtig froh nicht diesen stolzen Preis bezahlen zu müssen. Denn das Buch kostet in der gebundenen Ausgabe 26 €, und das ist meiner Meinung nach schon ganz schön happig, außerdem ist es im Lübbe Verlag erschienen. Aber ich muss schon sagen, für diesen Preis bekommt man auch 685 Seiten Lesvergnügen und packende Spannung. Jetzt würde ich normalerweise zum Inhalt des Buches kommen, den finde ich aber bei diesem Buch äußerst schwierig zu beschreiben, da Dan Brown so unglaublich viele Lesestränge einfügt verzwirbelt und seine Geschichten eine unglaubliche Komplexität besitzen. Ich versuche es aber einfach mal. Wer damit nicht zufrieden ist möge den Klappentext lesen oder gleich das ganze Buch. Robert Langdon wacht zunächst mit einer Amnesie in einem Krankenhaus in Florenz auf. Dort sieht er sich dann auch gleich im Auge seiner Verfolger. Während er mit der jungen Ärztin Sienna Brooks flieht, begiebt er sich auf die Spuren Dantes um dem Geheimnis seiner Verfolger auf die Schliche zu kommen und herauszufinden was eigentlich mit ihm passiert ist. Das alles stellt sich als äußerst schwierig heraus und Langdon kommt einer noch größeren Verschwörung auf die Spur. Im Grunde genommen, dreht sich das Buch um die Überbevölkerung der Erde, deren Probleme, und einen Lösungsansatz. Der Ansatz der in diesem Buch aufgezeigt wird, regt den Leser und mich, insbesondere, sehr zum Nachdenken an. Dan Brown schafft es meiner Meinung nach wieder einmal einen Alten Künstler Italiens, hier Dante, mit neuen Weltproblemen und einer spannenden Geschichte zu verweben. Das Buch ist gut recherchiert und Langdons Weg durch Florenz lässt sich durch das ganze Buch klar und logisch verfolgen. Dadurch, dass ich selbst einige der Orte in Florenz kurz vor meiner Lektüre live erleben durfte, hat mich das Buch und die Beschreibung von Florenz gleich noch mehr beeindruckt. Jedoch finde ich, ich hätte das Buch vor meiner Reise lesen sollen, da ich gemerkt habe, was es alles sonst noch schönes in Florenz zu besichtigen gegeben hätte. Dan Brown regt mich an, wieder nach Florenz zu kommen und dann die Stadt auf Robert Langdons Spuren zu erkunden. Zu den Charakteren und unserem Helden Robert Langdon muss ich sagen, dass er sich schon ein wenig verändert hat zu den letzten Romanen, er wirkt schlichtweg etwas verschrobener, aber gleichzeitig sehr reif durch das Bewusstsein seiner Handlungen, außerdem erscheint er mir viel mutiger geworden zu sein. Ich weiß nicht in wie Weit ihr mir da zustimmen könnt, aber naja, so empfinde ich es halt. Das Buch ist gesamtheitlich etwas langsamer zu lesen und wirrer in der Handlungsabfolge. Ich fand es besser, als es nicht so viele Schauplätze in einem Buch gab. Das liegt auch daran, dass die beiden anderen Städte, Ich verrate hier nicht welche, meiner Meinung nach zu kurz kamen. Florenz wurde gut beschrieben. Aber die andere beiden bieten so viel mehr, was dann eben einfach nicht mehr in das Buch gepasst hat. Ich hatte eigentlich gehofft zu Anfang des Buches dass Langdon eine bestimmte Stadt in einem noch kommenden Buch bereist und dort auch eine besondere Verschwörung lauert. Als ich dann aber bei er Mitte des Buches war, wurde ich überrascht, als Langdon plötzlich um das Geheimnis zu lüften in ebendiese Stadt reisen musste. Und an dieser Stelle war ich dann schon ein wenig enttäuscht. Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass Inferno wieder sehr komplex ist und eher schwierig zu lesen. Wer Zusatzinformationenn zu gewissen Dingen will, so wie ich, ist eigentlich nebenbei dauernd am googeln. Ein hoch auf Smartphones, die sich auch Langdon im Buch zu Nutzen macht. Außerdem bin ich mit dem Lesen nur langsam voran gekommen und  musste mir viel Zeit zum lesen nehmen. Ich werde dass Buch auch auf jeden Fall noch einmal lesen. Das ist einfach bei dieser Textmenge und den ganzen Informationen dringend notwendig. Zum Schluss sage ich euch, dieses Buch gehört in meine Hall of Fame. Ich liebe Dan Browns Helden Robert Langdon, und hätte ihn gerne auch als Professor. Ich empfehle es jedem, der Langdon mag, weiter, außerdem Menschen, die sich mit Kunst und Geschichte befassen, und dazu mal was spannendes Buch lesen wollen. Wer bisher noch kein Buch von Dan Brown gelesen hat, kann trotzdem ohne bedenken zugreifen, denn alles was über Langdon wissenswert ist wird gesagt, und vielleicht regt es dann ja auch an, die anderen Bände Illuminati, Sakrileg und das verlorene Symbol zu lesen.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag
Und Viel Spaß beim Lesen

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