Mittwoch, 11. September 2013

Nicci French- Eisiger Dienstag


Hallo Leseratten,
Wie ich angekündigt habe, habe ich gleich im Anschluss an „ Blauer Montag“ auch „Eisiger Dienstag“ von Nicci French gelesen. Darin wird ein halbverwesender Toter im Wohnzimmer einer psychisch kranken Frau gefunden. Diese Frau wird auch zunächst des Mordes verdächtigt. Frieda Klein, die natürlich auch wieder von DI Karlsson hinzugezogen wird, ist sich aber der Unschuld der Frau sicher. Nach und nach versuchen sie und die Polizei dann, die Identität des Mannes zu offenbaren, was sich als schwierig herausstellt, und den tatsächlichen Mörder zu finden. Das Buch ist zwar immer noch spannend geschrieben, was besonders an den Einschüben liegt, in denen man einen Einblick in das Leben einer Frau erhält, die im Laufe des Buchs noch eine bedeutende Rolle spielen wird. Jedoch erinnert auch dies, sehr an den ersten Band der Reihe, bei dem es in den Einschüben, um den entführten Matthew ging. Ich kann schon verstehen, dass die Autoren die Bücher so gestalten, da derartige Einschübe sehr viel Spannung erzeugen, doch ich denke, dass es, wenn es bei jedem Band der Reihe solche Einschübe gibt, irgendwann langweilig wird. Im Großen und Ganzen fand ich auch, dass sich das Buch unnötig in die Länge zog und nur auf den letzten 50 Seiten richtig spannend wurde. Meiner Meinung nach, war auch ungünstig, dass schon auf dem Einband die wahre Identität des Toten offenbart wird. Da ich den Einband und den Klappentext  aber immer erst nach der Lektüre anschaue und durchlese, fand ich das jedoch nicht weiter störend. Für Leser die aber vorher den Einband studieren, wird dadurch sehr viel von der Spannung, die das Buch eigentlich mit sich bringt, weggenommen. Bei so etwas merke ich immer wieder, dass Einband und Klappentext, für mich, immer zu viel vorwegnehmen. Leider muss ich auch sagen, dass mich, während meiner Lektüre, immer wieder eine Person richtig aufregte. Yvette Long, eine Mitarbeiterin von Karlsson. Im ersten Band erschien sie mir noch recht unscheinbar. Im 2. Teil stellt sie sich aber, für mich, als Biest heraus. Obwohl ich den 2. Teil nicht so gelungen fand wie den ersten Teil, hat mich Frieda Klein, durch ihren Charakter, sehr beeindruckt. Im zweiten Teil erfährt man mehr über ihre Familie, wodurch sich einige ihrer Verhaltensweisen aus dem ersten Band endlich erklären lassen. Wie auch den ersten Band habe ich „Eisiger Dienstag“ aus der Bücherei ausgeliehen. Die broschierte Ausgabe hat 520 Seiten, kostet 14,99€ und ist wieder im C. Bertelsmann Verlag erschienen. Abschließend find ich, um die offenen Fragen des ersten Bandes zu lüften, sollte man die Serie auch weiterlesen, vielleicht gefällt euch der 2. Teil ja super gut, im Gegensatz zu mir. Ich fand "Eisiger Dienstag" leider etwas langweilig, denke aber, dass Thrillerfans trotzdem an einigen Stellen sehr gefesselt sein werden. Natürlich werde ich die Serie weiterführen. Die Leseprobe hat mich bereits auf den drittten Teil „Schwarzer Mittwoch“ neugierig gemacht, der vorraussichtlich am 13. Januar 2014 erscheinen wird. Dabei hoffe ich jedoch, dass dieser Teil wieder so gut wird wie der erste Teil, da  "Eisiger Dienstag", wie ich jetzt mindestens zehn mal gesagt habe, nicht meinen Erwartungen entsprochen hat.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag 
Und Viel Spaß beim Lesen

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